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Schweizer entthronen Dänen

Daniel Hubmann, Rahel Friederich, Matthias Kyburz und Judith Wyder gewinnen die Mixed-Team-Staffel und damit den Gesamtweltcup.
Jörg Greb/Aarau

Vor der finalen Mixed-Team-Staffel führten die Schweizer punktgleich mit den Dänen, welche die jüngste Weltcup-Gesamtwertung seit 2014 jedesmal für sich entschieden hatten. Doch die Weltmeister-Equipe belegte im Aarauer Telli-Quartier mit einem Auenwald-Abschnitt lediglich Platz fünf, hinter drei Schweizer Teams und den zweitplazierten Schweden.

«Toll, dass es einmal aufgegangen ist und wir zeigen konnten, dass wir in dieser Sparte auch top sind», sagte die Schweizer Schlussläuferin Judith Wyder.

Stress für Daniel Hubmann

Die Bernerin hatte den Erfolg nach der Aufholjagd von Matthias Kyburz und dem in der Spitzengruppe mithaltenden Daniel Hubmann sichergestellt. «Solche Rennen sind immer wieder besonders cool. Sie sind ein Spiel mit dem Gelände, dem städtischen Gebiet und den Gegnern», so Wyder. Eine überraschende Aussage machte der Eschliker Daniel Hubmann nach seinem Einsatz auf dem dritten Abschnitt: «Meine Unerfahrenheit hätte mir und uns schier einen Strich durch die Rechnung gemacht.» In der Mixed-Team-Staffel ist der Routinier mit Ausnahme von zwei World-Games-Einsätzen noch nie auf höchstem Level angetreten. Das sorgte für ungewöhnlichen Stress.

Hubmann hatte es verpasst, vor der Übergabe seine Karte zu nehmen. So stand er nach dem Wechsel ohne Karte da. Bis er die Situation realisiert und korrigiert hatte, verstrichen Sekunden. In der Folge aber glückte ihm ein «solides, aber nicht perfektes Rennen», wie er sagte. Ob er künftig auch an der EM oder der WM in dieser Disziplin antritt, liess der Thurgauer offen.

Martin Hubmann nach wie vor in Form

Eine starke Leistung und die Bestätigung, dass die Form nach wie vor vorhanden ist, glückte auch dem jüngeren, in dieser Sparte erfahreneren Martin Hubmann. Lediglich 16 Sekunden büsste er für Schweiz III laufend auf seinen Bruder Daniel ein und realisierte die fünftbeste Abschnittszeit. Die Wettkampf-Abstinenz seit der WM von Ende August scheint sich nicht negativ auszuwirken.

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