Schweizer Curler scheitern an Schottland

Merken
Drucken
Teilen
Für die Schweizer Curler endet der Traum von Gold an der Heim-EM im Halbfinal. (Bild: KEY)

Für die Schweizer Curler endet der Traum von Gold an der Heim-EM im Halbfinal. (Bild: KEY)

Endstation Der erste EM-Titel für das Schweizer Männercurling seit 2013 und der neunte insgesamt wird nicht Tatsache. Die Genfer um Skip Peter De Cruz verloren in St. Gallen den Halbfinal gegen Schottland 8:9. Durch die Niederlage werden die Schweizer ins Spiel um Bronze verwiesen. In diesem treffen sie heute um 19 Uhr auf die norwegische Formation von Thomas Ulsrud, dem Olympia-Zweiten sowie früheren Welt- und Europameister. Die Norweger waren in ihrem Halbfinal gegen Schweden chancenlos und verloren 3:8.

Entscheidung fällt im letzten End

Die Partie zwischen der Schweiz und Schottland lief von Anfang an völlig anders als der Match in der Finalrunde, den die Schweizer dominiert und 9:4 gewonnen hatten. Der Start in den Halbfinal geriet für die Genfer zum Albtraum. Sie mussten sich im zweiten End ein Dreierhaus stehlen lassen. Auch vor dem fünften End lagen die Schweizer drei Steine im Hintertreffen. Der Gegenschlag mit einem Dreierhaus zum 5:5 glückte ihnen auch dank einem schweren Fehler von Kyle Smith, dem ein etwas riskanter Doppel-Takeout-Versuch missriet. Die Genfer blieben zurück, bis sie im achten End ihrerseits einen Stein stehlen konnten und erstmals in Führung gingen. Im zehnten End konnte die Schweizer Nummer vier Benoît Schwarz einen im Zentrum liegenden schottischen Stein nicht entfernen, worauf Skip Smith das zum Sieg nötige Zweierhaus mühelos bauen konnte. (sda)