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SCHWEIZER CUP: Trotz Gegenwehr ausgeschieden

Der Achtelfinal bedeutet für die NLA-Handballer von Fortitudo Gossau nach der 22:26-Niederlage gegen Kriens-Luzern Endstation. Dabei lagen die Ostschweizer in der zweiten Halbzeit gar 19:16 in Führung.
Fritz Bischoff
Der St. Galler Niels Ham (rechts) im Zweikampf gegen den Luzerner Christian Wipf. (Bild: Benjamin Manser)

Der St. Galler Niels Ham (rechts) im Zweikampf gegen den Luzerner Christian Wipf. (Bild: Benjamin Manser)

Fritz Bischoff

Die Überraschung ist Gossaus NLA-Handballer im Cup-Ach­telfinal gegen den Ligakonkurrenten Kriens-Luzern mit der 22:26-Heimniederlage gestern Abend in der Buchenwaldhalle versagt geblieben. Ein Sieg hätte auch nicht den statistischen Vorgaben entsprochen, denn in den vergangenen sieben Jahren gelang den St. Gallern in 20 Direktvergleichen lediglich zweimal ein Sieg. Doch die Statistik war den Gastgebern gestern völlig egal. Sie gingen die Partie gegen den Favoriten aus Luzern unerschrocken, motiviert und engagiert an. So führten sie nach sechs Minuten 3:1 und lagen auch im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit mehrheitlich vorne, was zur 11:9-Pausenführung reichte.

Einen grossen Anteil an diesem unerwarteten Zwischenstand hatte Gossaus neuer Torhüter Aurel Bringolf. Zwölf Bälle mit einer Fangquote von deutlich über 50 Prozent hatte er abgewehrt. Immer und immer wieder erahnte er die Würfe des Gegners. «Das Zusammenspiel mit meinen Vorderleuten klappte gut, ich konnte auch einige Bälle abwehren, die nicht unbedingt Pflicht waren», sagte Bringolf. Die Luzerner agierten aber auch zu wenig konsequent, hatten zu viele Fehlwürfe zu verzeichnen, als dass sie ihrer Reputation hätten gerecht werden können.

Luzerner nutzen Überzahl

Diese Reputation deuteten sie zu Beginn der zweiten Halbzeit an. Dank drei Treffern von Peter Schramm übernahmen sie schnell die Führung, doch zu mehr als einem Treffer Vorsprung reichte es nicht. Fortitudo fand ins Spiel zurück, agierte unbeschwert und keck weiter. Dies wurde beim 18:15 und 19:16 nach Dreiviertel der Spielzeit mit einer Dreitoreführung belohnt. Doch unvermittelt folgte ein Bruch im Spiel der Gossauer. Kriens-Luzern nutzte die zweite Zweiminutenstrafe von Jonas Mächler zu vier Toren in Überzahl, wobei zwei Treffer ins leere Gossauer Tor erzielt wurden. Die Gäste führten plötzlich 23:20, und bauten den Vorsprung auf 26:20 aus. Während 13 Minuten glückte Gossau kein Treffer mehr. Die Vorentscheidung war gefallen.

In dem Masse wie sich die Gäste steigerten, baute das Heimteam ab. Nicht nur offensiv schwanden die Kräfte und damit die Genauigkeit, sondern auch defensiv. Bringolf fehlte nun die Unterstützung seiner Vorderleute, womit auch seine Quote deutlich sank. Kriens-Luzern spielte seinen Part routiniert zu Ende und qualifizierte sich damit erwartungsgemäss für den Viertelfinal. «Am Ende stimmte das Ergebnis für uns. Es mangelte aber doch an der Substanz, um den Erfolg locker zu bewerkstelligen. Doch unterschätzt haben wir die Gossauer nicht, denn wir wissen um ihre Hartnäckigkeit», sagte Luzerns Daniel Fellmann.

Für das Heimteam war es am Ende eine eher ärgerliche Niederlage. Doch stimmt sie für die Meisterschaft hoffnungsvoll.

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