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Schweiz verliert Masarova

Tennis Rebeka Masarova (WTA 431) startet seit Anfang Jahr für Spanien statt für die Schweiz. Bei Swiss Tennis reagiert man überrascht. Die Juniorensiegerin der French Open 2016 beantragte beim Internationalen Verband ITF den Nationenwechsel. In der Vergangenheit war das Verhältnis zwischen der 18-jährigen Baslerin, deren Mutter Spanierin und der Vater Slowake ist, nicht einfach. Dennoch zeigt man sich bei Swiss Tennis überrascht. Noch vor wenigen Monaten hatte sich Masarova entschieden, künftig für die Schweiz Fed Cup spielen zu wollen. In einer Stellungnahme schreibt der Schweizer Verband, dass die Spielerin noch im Dezember während einiger Tage im Nationalen Leistungszentrum in Biel trainiert habe. Er betont auch, dass diese in den vergangenen Jahren finanziell von Swiss Tennis unterstützt worden sei.

Swiss-Tennis-Präsident René Stammbach erklärte, er bedauere den Entscheid Masarovas. «Ich habe eine Überprüfung der Causa aus juristischer Sicht in Auftrag gegeben.» Man habe Nachwuchsförderung geleistet und strebe nun auf internationaler Ebene eine für alle Parteien faire Lösung an. (sda)

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