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Schweiz mit dem Ziel: Endlich in den Viertelfinal

Zum vierten Mal in Folge ist die Schweiz an einer Weltmeisterschaft mit dabei. Nun will man endlich mal in den Viertelfinal vorstossen.
Raphael Gutzwiller
Der Schweizer Mittelfeldstratege Granit Xhaka im Testspiel gegen Japan. (Bild: Andy Müller/Freshfocus (Lugano, 8. Juni 2018))

Der Schweizer Mittelfeldstratege Granit Xhaka im Testspiel gegen Japan. (Bild: Andy Müller/Freshfocus (Lugano, 8. Juni 2018))

Es war eine überzeugende Qualifikation, die das Schweizer Nationalteam unter Trainer Vladimir Petkovic abgeliefert hat. In zwölf Spielen gewann die Schweiz elf Mal, einzig dem Europameister Portugal musste sie sich geschlagen geben. Damit ist die Schweiz zum vierten Mal in Serie an einer WM dabei, immer noch keine Selbstverständlichkeit für das kleine Land. Und dennoch: Die Euphorie für die Nationalmannschaft hält sich in Grenzen. Das liegt auch an der schwierigen Auslosung. Nach dem Startspiel gegen Favorit Brasilien müssen sich die Schweizer wohl gegen Serbien und Costa Rica durchsetzen, im Achtelfinal würde aller Voraussicht nach Weltmeister Deutschland warten.

Dabei will die Schweiz unbedingt bis in den Viertelfinal vorstossen. Vor vier Jahren an der WM in Brasilien schied sie unglücklich gegen Argentinien im Achtelfinal aus. Vor zwei Jahren an der Europameisterschaft versagten im Penaltyschiessen gegen Polen ausgerechnet bei Nati-Regisseur Granit Xhaka die Nerven. Als Einziger verschoss er einen Elfmeter. Zwei Jahre später ist er zum Taktgeber der Nationalmannschaft aufgestiegen, er hat sich in der Zwischenzeit auch bei Arsenal in der Premier League etabliert. Nun wollen sich Granit Xhaka und seine Kollegen endlich für den Viertelfinal qualifizieren. «Meine Mannschaft hat einen hervorragenden Teamgeist, positive Energie und Willen», sagt Trainer Petkovic: «Sie will immer die höchsten Ziele erreichen.»

Schweiz

Einwohner: 8,4 Millionen Weltrangliste: 6 WM-Teilnahmen: 11 Bestes WM-Ergebnis: Viertelfinal (1934, 1938, 1954) Gründung Verband: 1895 Beitritt zur Fifa: 1904

Besonderheit

In keinem Land der Welt gibt es so viele Zivilschutzräume wie in der Schweiz. Unter dem Motto «Ein Schutzraum für jeden Schweizer» wurden während des Kalten Krieges viele Anlagen gebaut. Bis heute gibt es 270 000 Schutzräume. Zum Vergleich: Deutschland besitzt nur noch 2000.

Kader

Torhüter: Sommer (Gladbach), Bürki (Dortmund), Mvogo (Leipzig). Verteidiger: Lichtsteiner (Juventus), Lang (Basel), Rodriguez (Milan), Moubandje (Toulouse), Akanji (Dortmund), Djourou (Antalyaspor), Schär (La Coruña), Elvedi (Gladbach).
Mittelfeld: Xhaka (Arsenal), Behrami (Udinese), Dzemaili (Bologna), Freuler (Bergamo), Zakaria (Gladbach), G. Fernandes (Frankfurt), Shaqiri (Stoke), Zuber (Hoffenheim), Embolo (Schalke).
Stürmer: Seferovic (Benfica), Gavranovic (Dinamo Zagreb), Drmic (Gladbach). Trainer: Vladimir Petkovic.

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