Schweiz bleibt die Barrage trotz Niederlage erspart

HANDBALL. Punkte hat die Schweiz in der EM-Qualifikation zwar keine gewonnen. Immerhin hat die Equipe von Rolf Brack die Kampagne in einer Gruppe mit Weltmeister Frankreich sowie den WM-Teilnehmern Tschechien und Mazedonien unbeschadet überstanden.

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HANDBALL. Punkte hat die Schweiz in der EM-Qualifikation zwar keine gewonnen. Immerhin hat die Equipe von Rolf Brack die Kampagne in einer Gruppe mit Weltmeister Frankreich sowie den WM-Teilnehmern Tschechien und Mazedonien unbeschadet überstanden. Anders als vor einem Jahr müssen sich die Schweizer die Teilnahme an der nächsten EM-Qualifikation nicht in der Barrage verdienen.

Die 23:31-Niederlage gegen Olympiasieger Frankreich zum Abschluss der Qualifikation für die EM 2016 war für die Schweiz ein gutes Resultat. Bracks Team schliesst die Kampagne mit einer Tordifferenz von minus 41 ab. Zwar hat die Schweiz damit die Qualifikationsphase für die EM im nächsten Jahr in Polen als viertschlechtestes Team Europas abgeschlossen – in die Barrage müssen jedoch nur die drei schlechtesten Mannschaften.

Bis gestern war nicht klar, ob die Schweiz der Barrage entgehen würde. Sie konnte aber auf die Unterstützung von Kroatien und Serbien zählen. Die Serben gewannen zu Hause gegen Israel mit 32:23 – die Israeli verfügen deshalb über eine acht Treffer schlechtere Tordifferenz als die Schweiz. Kroatien setzte sich gleich mit 40:26 gegen die Türkei durch und schickte diese in die Barrage. Als drittes Team muss Finnland die Vorqualifikation bestreiten. (red.)