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Schurter und Neff gewinnen beim Weltcup-Final

Mountainbike Die Schweizer Aushängeschilder im Cross-Country, Nino Schurter und Jolanda Neff, reisen guten Mutes an die WM nach Australien. Beide siegten beim Weltcup-Final im Val di Sole. Der Olympiasieger schrieb dabei Geschichte. Schurter beendete die Weltcup-Saison mit einer makellosen Bilanz und gewann jedes Rennen.

Für die entscheidende Tempoverschärfung sorgte der Bündner, der bereits vor dem Weltcup-Final in Italien als Weltcup-Gesamtsieger festgestanden hatte, kurz vor dem Ziel beim letzten Anstieg. Wie erhofft vermochte er sich von Stéphane Tempier abzusetzen.

Mit dem Erfolg im Trentino sorgte Schurter für ein Novum im seit dem Jahr 1991 ausgetragenen Cross-Country-Weltcup: Erstmals beendete ein Fahrer eine Saison mit lauter Siegen. «Ich kann es fast nicht glauben, dass mir dies gelungen ist. Ich wollte diese Saison etwas entspannter angehen. Aber ich denke, das ist genau die richtige Strategie», sagte Schurter. In zwei Wochen im australischen Cairns bietet sich dem 31-Jährigen die Chance, die Saison mit dem sechsten Weltmeistertitel zu krönen.

Entscheidung schon vor der letzten Runde

Zweieinhalb Stunden vor Schurters Sieg hatte sich bei den Frauen Neff auf höchster Stufe eindrucksvoll zurückgemeldet. Bei der WM-Hauptprobe setzte sich die 24-jährige St. Gallerin mit 21 Sekunden Vorsprung vor der Ukrainerin Jana Belomoina durch. Neff hatte sich auf dem Weg zu ihrem neunten Weltcupsieg kurz vor Ende der vorletzten Runde etwas von Belomoina absetzen können. In der Folge liess sich die zweimalige Einzel-Europameisterin ihren ersten Saisonsieg nicht mehr nehmen und fuhr souverän vorne weg. Die Schweizerin und die zweitplatzierte ukrainische Weltcup-Gesamtsiegerin hatten sich bereits in der ­zweiten von sechs Runden entscheidend vom Feld absetzen können.

Die Schulter bereitet schon weniger Kopfzerbrechen

Neff musste zuletzt im Weltcup wegen einer vor den Europameisterschaften in Darfo Boario Terme erlittenen Schulterverletzung pausieren. «Es war betreffend die Schulter um Welten besser als zuletzt beim Swiss Cup in Muttenz. Ich habe mir schon ein paar Sachen mehr zugetraut, vor einer Woche musste ich noch sehr viel mehr aufpassen», sagte Neff. Die Ostschweizerin hofft, dass bis zum Saisonhöhepunkt in Australien alles ausgeheilt ist. «Es ist eine grosse Freude, dass ich rechtzeitig wieder schnell Rad fahren kann. Das stimmt mich zuversichtlich.» (sda)

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