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Der FC Wil will zurück zu den eigenen Wurzeln

Der FC Wil schliesst die erste volle Saison nach dem Abgang der türkischen Investoren auf Platz sieben ab. Auf dem Bergholz ist man zufrieden, sieht aber noch Potenzial. Eine weitere Altlast aus türkischer Zeit ist beseitigt.
Simon Dudle
Der FC Wil möchte Spieler wie Magnus Breitenmoser aus dem eigenen Nachwuchs gezielt fördern. (Bild: Marc Schumacher/Freshfocus)

Der FC Wil möchte Spieler wie Magnus Breitenmoser aus dem eigenen Nachwuchs gezielt fördern. (Bild: Marc Schumacher/Freshfocus)

Die zu Ende gegangene Saison wird als jene in Erinnerung bleiben, in welcher beim FC Wil der von den türkischen Investoren hinterlassene Scherbenhaufen zusammenzukehren war. Die Rückrunde war mit 28 Punkten deutlich besser als der Herbst mit nur 11 Zählern. Trainer Konrad Fünfstück sagt dazu: «In der Winterpause wurden fällige und notwendige Kaderkorrekturen vorgenommen. Zudem haben wir Ruhe in den Verein gebracht. Es gibt nun klare Verantwortliche für den sportlichen Bereich.» Der FC Wil ist auf gutem Weg, wieder das zu werden, was er mal war: Ein solid geführter Ausbildungsverein der Challenge League, der eine gute Adresse für talentierte Spieler ist.

«Ein extrem schwieriges Jahr»

Der Trainer ist «stolz» auf Platz sieben, da es ein «extrem schwieriges Jahr» gewesen sei. Er sieht aber noch «viel Luft nach oben». Bleibt Fünfstück Trainer in Wil? «Mein Vertrag läuft bis Juni 2019, und ich fühle mich wohl hier.» Ein unwiderrufliches Ja tönt anders.

In diesem Jahr galt es auch, Altlasten zu beseitigen. Im Fall von Remi Gomis ist dies nun erfolgt. Der Franzose war zu türkischer Zeit einer der Grossverdiener und danach nicht bereit, ein tieferes Angebot des FC Wil zu akzeptieren. Der Verein löste den Vertrag im Sommer 2017 auf, weil Gomis nicht zum Training erschienen war. Nun hat man sich aussergerichtlich geeinigt. Wie diese Einigung aussieht, wird nicht kommuniziert. Der FC Wil dürfte eine Abfindung bezahlt haben, um nicht Gefahr zu laufen, vor Gericht zu verlieren und den vollen Lohn rückwirkend überweisen zu müssen.

Was passiert mit Johan Vonlanthen?

Noch keine Lösung gibt es mit Spieler David Roesler, der auch keine Lohneinbusse in Kauf nehmen will. Da sich die Parteien nicht gefunden haben, befinden sie sich vor der Schlichtungskommission der Swiss Football League, um eine aussergerichtliche Lösung zu erzielen. Der Vertrag Roeslers bis Sommer 2019 ist weiterhin aufrecht.

Noch unklar ist, wie es mit Johan Vonlanthen weitergeht. Nachdem er im Auswärtsspiel gegen Aarau dem Trainerteam verärgert den Handschlag verweigert hatte, wurde er intern suspendiert. Schon mehrere Gespräche haben seither stattgefunden, ohne eine Lösung zu finden. Der Vertrag Vonlanthens läuft noch bis Sommer 2019.

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