Schon wieder verloren

St. Gallens Jeff Saibene nannte es «ein wenig kurios», für Servettes Sébastien Fournier hingegen war es «nichts Spezielles». Die beiden sprachen davon, dass Fournier als Trainer zweier verschiedener Teams zweimal in Serie gegen die Ostschweizer antreten musste.

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St. Gallens Jeff Saibene nannte es «ein wenig kurios», für Servettes Sébastien Fournier hingegen war es «nichts Spezielles». Die beiden sprachen davon, dass Fournier als Trainer zweier verschiedener Teams zweimal in Serie gegen die Ostschweizer antreten musste. Vor drei Wochen verlor er mit Sion 0:3 und musste daraufhin den Club verlassen. Gestern nun erging es ihm bei seiner Super-League-Premiere als Trainer von Servette nicht viel besser, dieses Mal hiess es 0:2.

«War nicht das gleiche Team»

Es sei kein Vorteil gewesen, zweimal hintereinander gegen den gleichen Gegner anzutreten, so Fournier. «Wobei: Es war ja nicht das gleiche Team, schliesslich fehlte Alberto Regazzoni», sagte Fournier mit einem Schmunzeln. Es war das gequälte Lächeln des Verlierers. Denn von seiner neuen Mannschaft hatte Fournier in der AFG Arena kaum Positives zu sehen bekommen.

Nun gegen Lausanne

Die Niederlage gegen den Leader konnte Fournier akzeptieren. Nun aber gelte es, sich auf die nächste Partie zu konzentrieren, am Mittwoch gastiert Lausanne im Stade de Genève. Fourniers Siegesrezept wäre einfach: «Wir sollten wieder einmal einen Treffer erzielen. Das gilt übrigens gegen jeden Gegner.» (mz)