«Schneller und kompakter spielen»

Der FC Wil steht vor der zweiten Challenge-League-Saison unter türkischer Führung. Der neue Trainer Ugur Tütüneker äussert sich zu den Zielsetzungen. Vor einem Jahr war der Aufstieg die unmissverständliche Vorgabe. Wie sieht es dieses Jahr aus?

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Ugur Tütüneker Trainer FC Wil (Bild: Urs Bucher)

Ugur Tütüneker Trainer FC Wil (Bild: Urs Bucher)

Der FC Wil steht vor der zweiten Challenge-League-Saison unter türkischer Führung. Der neue Trainer Ugur Tütüneker äussert sich zu den Zielsetzungen.

Vor einem Jahr war der Aufstieg die unmissverständliche Vorgabe. Wie sieht es dieses Jahr aus?

Favorit ist der FC Zürich. Für alle anderen Mannschaften wird es schwierig. Wir haben Respekt vor allen Teams, orientieren uns aber gegen oben. Nach neun Spieltagen werden wir ein erstes Fazit ziehen.

Sie sind nun einige Wochen beim FC Wil, konnten aber wegen fehlender Papiere nicht immer beim Team sein. Trotzdem: Wo muss der Hebel angesetzt werden?

Wir müssen noch schneller und kompakter spielen. Die 10 bis 15 Tage, die ich mit der Mannschaft zusammen sein konnte, reichen nicht, um gegenseitig die Mentalität aufzunehmen. Es braucht einen Steigerungslauf im Verlauf der Saison.

Das Team für die neue Saison ist nun vorgestellt. Sind die Transferaktivitäten damit abgeschlossen?

Nicht sicher. Wir halten die Augen offen. Nach dem Abgang von Mert Nobre suchen wir noch einen schnellen Mittelstürmer und einen Spieler für das defensive Mittelfeld.

Der FC Wil spielt in den ersten fünf Runden gegen den FC Zürich, Aarau, Xamax und Servette. Ein anspruchsvolles Startprogramm.

Ja, das ist so. Wenn wir da aber gut rauskommen, ist für uns vieles möglich.

Am Samstag geht los mit einem Auswärtsspiel in Schaffhausen. Der FC Wil wird auf der Breite die Favoritenrolle innehaben.

Keiner ist Favorit. In dieser Liga kann jeder jeden besiegen. Es wird schwierig für uns. (sdu)