Schnelle Gegentore führen Thurgau zur Niederlage

Für Floorball Thurgau stand am Samstag ein weiteres 1.-Liga-Derby an. Sie unterlagen Widnau aber mit 2:4.

Fabian Lienert
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Unihockey. Vor der Partie war man guter Dinge, dass man den überraschenden Sieg von letzter Woche gegen United Toggenburg bestätigen konnte. Thurgau schien bereit und wurde perfekt auf die Begegnung eingestellt. Leider konnte man diese Begeisterung auf dem Feld, mindestens zu Beginn, nicht zeigen. Widnau und Thurgau neutralisierten sich gegenseitig und kamen zu wenig Torchancen. Beide Mannschaften standen kompakt in der Defensive und spielten abwartend. So endeten die ersten 20 Minuten torlos.

Tempo nach der Pause gesteigert

In der Pause musste der Thurgauer Coach Daniel Costa seine Mannen aufrütteln, so schien es. Denn nach der Pause agierte Floorball Thurgau aktiver und man versuchte sich nicht mehr dem Tempo des Gegners anzupassen. So war es denn auch verdient, als Thurgau in der 31. Minute das erste Tor bejubeln konnte. Fuchs musste in Überzahl nach einem schönen Pass von Gerber nur noch einschieben.

Doch keine 20 Sekunden später musste auch Thurgau-Goalie Oertig, welcher eine hervorragende Partie zeigte, das erste Mal hinter sich greifen. Floorball Thurgau, welches nun frecher nach vorne spielte, kam zu weiteren Tormöglichkeiten, diese blieben aber noch ungenutzt.

Führung abgegeben

Nach der zweiten Pause wollten beide Teams die Führung an sich reissen, Thurgau setzte nun Druck auf, Widnau verteidigte zwar stark, aber mit dem Stockeinsatz vielfach am Rande der Legalität.

In der 46. Minute netzte jedoch Lieberherr mit einem satten Schuss ein. Doch als hätten die Thurgauer nach dem ersten Tor nichts gelernt, dauerte es nicht mal eine Minute, ehe Widnau der Ausgleich gelang. Dies schien den Thurgauern das Genick gebrochen zu haben, trotz aufopfernden Kampfes ging Widnau in der 50. Minute nach einem Überzahltor in Führung.

Als dann den Rheintalern fünf Minuten später nach einem missglückten Klärungsversuch das 4:2 gelang, konnte man auf Seiten von Thurgau nicht mehr reagieren. Die Niederlage wurmte die Thurgauer sichtlich. Die beiden Gegentore kurz nach den eigenen Führungstreffern waren unnötig. Eine ansonsten kompakte Defensivleistung wurde dadurch nicht belohnt.

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