Schlumpf und Wilson scheitern im Halbfinal

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Fabienne Schlumpf musste an der WM in London eine bittere Pille schlucken. Ausgerechnet beim Saisonhöhepunkt erwischte die Steeplerin einen schwachen Tag. Sie verfehlte die Qualifikation für den Final um einen Rang. Bei Regen und empfindlicher Kälte resultierte in ihrem Lauf bloss der siebte Rang. Schlumpf schaffte es auch nicht über die besten Zeiten der Ausgeschiedenen in den Final. Das Finalticket schnappte ihr ausgerechnet die Argentinierin Belen Casetta weg, welche die Schweizerin auf der Zielgeraden noch überholte.

Auch der Schweizer Sprinter Alex Wilson blieb ohne Chance auf den Einzug in den Final über 200 m. Der 26-jährige Basler belegte in seiner Serie bei misslichen Bedingungen im Olympiastadion in 21,22 Sekunden den achten und letzten Platz. Der gebürtige Jamaikaner musste auf Bahn 2 ran. Sein Startblock stand im Regen, während die anderen vom Stadiondach geschützt starteten. Aber Wilson liess dies nicht als Ausrede gelten. «Am Schluss war ich tot, ich habe gar nicht mehr voll durchgezogen», sagte er. (sda)