SCHIESSEN: Schwierige Sichtverhältnisse erschweren den Wettkampf

Am kantonalen Gruppenmeisterschaftsfinal nehmen mehr Sportschützen teil als im Vorjahr.

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Hochsommerliche Temperaturen und schwierige Sichtverhältnisse sorgten für knifflige Voraussetzungen beim Kräftemessen der besten Thurgauer Schützengruppen. Tatsächlich waren die Resultate im Frauenfelder Schollenholz für einmal durchwachsen. «Die Leistungen hätten besser sein können», bilanzierte der Chef Pistolen im Thurgauer Kantonalschützenverband, Jakob Windler. Charly Wirth, Chef Schiessen 300 Meter und Gruppenmeisterschaft, bewertete die Leistungen der Gewehrschützen hingegen als ebenso konstant wie absehbar: «In den Vorrunden waren die Resultate höher als im Vorjahr, aber an der Spitze gab es auch dieses Mal keine Überraschungen.»

Frauenfeld Stadt (Pistole 25 m), Kapo Thurgau (Pistole 50 m), Arbon-Roggwil Tälischützen (300 m, Feld A), Illhart (300 m, Feld D) und Mauren-Berg (300 m, Feld E) heissen die Sieger des Gruppenmeisterschaftsfinals 2017 der Thurgauer Sportschützen. Über 300 Meter fruchteten im Feld D die Anstrengungen der vergangenen Jahre, konnten doch drei Gruppen mehr als 2016 ans eidgenössische Finale geschickt werden. Bereits vor dem ersten Schuss stand fest, dass 35 der 48 teilnehmenden Gruppen sich für die schweizerischen Hauptrunden qualifizieren würden. Am Ende belegte Wängi-Tuttwil mit 1295 Punkten den 35. Rang und hatte gleich viele Zähler wie die Vereinigten Schützen Aadorf, die wegen der schlechteren zweiten Runde das Nachsehen hatten.

Die besten Einzelresultate über 300 m schossen Daniel Hollenstein (Feld A, 391 Punkte, Bettwiesen), Roger Schmied (Feld D, 287, Illhart) und Edi Oswald (Feld E, 284, Sulgen). Mit den Pistolen kamen die besten Einzelresultate über 50 m von Daniel Krähenmann (Kapo TG) und Alois Ullmann (Weinfelden) mit je 187 Punkten, über 25 m von Michael Nyffeler (Frauenfeld Stadt) mit 279 Punkten. (art)