Schelling blieb ohne Blumen

Mit dem Gewinn der Bronzemedaille schafften die Schweizer Eishockeyanerinnen an den Olympischen Spielen etwas Historisches. Baumeisterin dieses Erfolges war Florence Schelling. Sie wurde in Russland sogar zur wertvollsten Spielerin des ganzen Turniers gekürt. Lange Zeit zum Feiern blieb ihr allerdings nicht.

Drucken
Teilen
Olympia-Heldin Schelling. (Bild: ky/Laurent Gillieron)

Olympia-Heldin Schelling. (Bild: ky/Laurent Gillieron)

Mit dem Gewinn der Bronzemedaille schafften die Schweizer Eishockeyanerinnen an den Olympischen Spielen etwas Historisches. Baumeisterin dieses Erfolges war Florence Schelling. Sie wurde in Russland sogar zur wertvollsten Spielerin des ganzen Turniers gekürt. Lange Zeit zum Feiern blieb ihr allerdings nicht.

Die «Hexerin von Sotschi» – sie zeigte in den ersten vier Olympia-Partien nicht weniger als sagenhafte 224 Paraden – reiste sofort ab und stand schon am Samstag für das Männer-Erstliga-Team Bülach in Frauenfeld wieder zwischen den Pfosten. Geschenke gab es (leider) keine, der EHCF siegte und Blumen gab es für die 24-Jährige auch nicht. Zum Glück begrüsste Speaker Roland Hofmann den Olympia-Star ganz speziell. So erhielt sie wenigstens einen herzlichen Applaus.

Heute Dienstag findet bereits die 2. Runde dieser Playoff-Viertelfinals in Bülach statt. Am Donnerstag gastieren die Zürcher Unterländer wieder in Frauenfeld. Vielleicht kann man da Verpasstes nachholen. (rs)

Aktuelle Nachrichten