SC Weinfelden wird für seine Geduld belohnt

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Eishockey Zwei Drittel lang fielen keine Tore im 1.-Liga-Spiel zwischen Prättigau-Herrschaft und Weinfelden. Dann drehten die Thurgauer auf und erzielten innerhalb von vier Minuten drei Powerplay-Tore. Am Ende resultierte ein 4:1-Auswärtssieg.

Torchancen waren die längste Zeit Mangelware. Zu Beginn des Mitteldrittels konnte Weinfelden kurz hintereinander dreimal in Überzahl agieren. Trotzdem gelang es ihnen nicht, die Prättigauer Defensive auszuspielen. Auf der anderen Seite brachten aber auch die Bündner in ihren beiden Powerplays nichts Zählbares zustande. So stand es nach 40 Minuten noch 0:0. Das Schlussdrittel musste Weinfelden in Unterzahl in Angriff nehmen. Nur Sekunden nachdem die Strafe abgelaufen war, fiel der erste Treffer der Partie. Casanova entwischte der Weinfelder Abwehr und brachte die Gastgeber 1:0 in Führung (42.). Eine halbe Zeigerumdrehung später wanderte ein Bündner in die Kühlbox. Und dann ging es Schlag auf Schlag.

Die Weinfelder fackelten nicht lange und erzielten durch Schläppi den Ausgleich. Gleichzeitig gab es für Prättigau erneut eine kleine Strafe. Und vier Sekunden vor Ablauf brachte Baumgartner den SCW erstmals in dieser Partie in Führung. Damit waren die Prättigauer definitiv von der Rolle. Das nutzten die Weinfelder gnadenlos aus. Erneut im Powerplay erzielte Baumgartner das 3:1. Dass die Weinfelder nicht nur in Überzahl treffen, bewies Gemperli 36 Sekunden vor der Schlusssirene mit einem Shorthander zum 4:1. (rei)