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1:2 gegen Schaffhausen - SC Kriens ist wieder in der Realität angekommen

Der SC Kriens enttäuscht beim Heimspiel gegen Schaffhausen mit einem kampflosen Auftritt. Durch die 1:2-Niederlage sind die Krienser definitiv wieder mittendrin im Abstiegskampf. Schaffhausen feiert derweil seinen ersten Rückrundensieg.
Raphael Gutzwiller
Kriens-Stürmer Saleh Chihadeh im Zweikampf mit Schaffhausens Captain Imram Bunjaku. (Bild: Pius Amrein (Kriens, 20. April 2019))

Kriens-Stürmer Saleh Chihadeh im Zweikampf mit Schaffhausens Captain Imram Bunjaku. (Bild: Pius Amrein (Kriens, 20. April 2019))

Für ein paar Minuten zeigten die Krienser dann doch noch, dass sie tatsächlich so was wie Siegeswille besassen. Sie stiegen plötzlich entschlossen in die Zweikämpfe, drückten vehement in Richtung des Schaffhauser Strafraums. Immer wieder drang man mit hohen Bällen ein, kam mehrfach zu Abschlussmöglichkeiten. Doch zu mehr als zum Anschlusstreffer durch Jan Elvedi reichte es in jener verfahrenen Partie für den SCK nicht mehr. Ein Ausgleichstreffer wäre auch gar nicht verdient gewesen.

Über 80 Minuten lang hatte das Heimteam eine schwache Vorstellung gezeigt. Somit bezog der SC Kriens die erst zweite Heimspielniederlage in diesem Jahr, während die Schaffhauser erstmals in dieser Rückrunde siegten, nachdem sie zuvor 12 Spiele in Folge ohne Vollerfolg geblieben waren. An diesem sonnigen Karsamstag fanden sie mit Kriens aber einen idealen Aufbaugegner vor. Die Innerschweizer gewährten insbesondere in einer schwachen ersten Hälfte den Gegenspielern enorm viel Platz. Schaffhausen kam so vor der Pause zu mehreren Möglichkeiten, ohne diese aber nutzen zu können. SCK-Captain Daniel Fanger fasste zusammen:

Wir liefen permanent nur hinterher.»


Immerhin konnte sich Kriens in der zweiten Hälfte zunächst ein wenig steigern. Ja, sogar zu einer richtig guten Möglichkeit war man durch Omar Dzonlagic (47.) gekommen, ehe man dann doch wieder Schaffhausen zu Chancen einlud. Und anders als im ersten Durchgang nutzen die Schaffhauser die Krienser Ostergeschenke. Bei beiden Gegentreffern waren die Defensivspieler maximal Begleitschutz. Beim ersten Tor reichte ein einziger langer Ball von Asllan Demhasaj dafür, dass Helios Sessolo alleine vor Torhüter Simon Enzler auftauchte. Enzler war an Sessolos Schuss zwar noch dran, konnte ihn aber nicht parieren. Und beim zweiten Gegentreffer traf zunächst Tunahan Cicek per Kopf die Latte, Fanger konnte den Ball nur bis zu Sessolo wegspedieren, der völlig ungestört auf Miguel Castroman auflegen konnte. Castroman, der im Sommer zu Thun wechselt, traf mit einem tollen Schlenzer. «Wir waren im Kopf nicht bereit, sind nie richtig in die Zweikämpfe gekommen», so Fanger.


Sowohl er wie auch Trainer Bruno Berner waren sich einig darin, dass die Niederlage verdient war. «Wir waren in jeder Aktion nur zweiter Sieger und somit folglich auch im Spiel», meinte Berner. «In Sachen Ballsicherheit im Mittelfeld und in der Kreativität in der Offensive war uns der Gegner überlegen. Dabei müssen wir uns als Aufsteiger bewusst sein, dass wir nur dann erfolgreich sein können, wenn wir über die Grenze gehen.» Weil dies nicht gelang, sind die Krienser wieder mitten im Abstiegskampf. «Unser Ziel bleibt es, eine Mannschaft hinter uns zu lassen», pflegt Berner zu sagen. Mit einem Sieg gegen den Konkurrenten Schaffhausen hätte man einen wichtigen Schritt machen können, verpasste das aber. «Wir sind wieder in der Realität angekommen», meinte Fanger. Und diese Realität heisst Abstiegskampf.

Kriens – Schaffhausen 1:2 (0:0)
Kleinfeld, 1540 Zuschauer. – SR Erlachner. – Tore: 54. Sessolo (Demhasaj) 0:1. 57. Castroman (Sessolo) 0:2. 85. Elvedi (Sulejmani) 1:2.
Kriens: Enzler; Fäh, Fanger, Elvedi, Mijatovic (71. Costa); Sadrijaj; Siegrist, Wiget (60. Cirelli), Sukacev, Dzonlagic (58. Ulrich); Chihadeh ( 71. Sulejmani).
Schaffhausen: Grasseler; Demhasaj, Bunjaku, Mevlja, Qollaku; Del Toro (82. Mendy), Pugliese (51. Helbling), Tranquili; Castroman; Cicek (93. Gül), Sessolo (76. Barry).
Bemerkungen: Kriens ohne Brügger und Selmani (beide verletzt. Schaffhausen ohne Gonzalves, Delli, Menezes, Nikci, Jozinovic und Zbinden (alle verletzt). 57. Lattenschuss Cicek. - Gelbe Karten: 5. Wiget. 33. Chihadeh. 43. Fäh (alle Foul). 71. Del Toro (Schwalbe). 77. Qollaku. 87. Bunjaku (beide Foul.)

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