SC Kreuzlingen gewinnt nur einen Punkt

WASSERBALL. Die Kreuzlinger NLA-Wasserballer traten zum letzten Spiel der Winterrunde in Schaffhausen an. Trotz der Erwartung, mit einem Sieg heimzukehren, konnte nur ein Unentschieden erkämpft werden.

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WASSERBALL. Die Kreuzlinger NLA-Wasserballer traten zum letzten Spiel der Winterrunde in Schaffhausen an. Trotz der Erwartung, mit einem Sieg heimzukehren, konnte nur ein Unentschieden erkämpft werden. Im Vergleich zum SC Schaffhausen steht der SC Kreuzlingen statistisch und kadertechnisch besser da. Dadurch konnte zwar die erste Begegnung noch mit einem positiven Ergebnis abgehakt werden, allerdings setzten die Schaffhauser schon damals die Thurgauer unter Druck.

SCK in Bedrängnis

In der ersten Spielhälfte konnte sich keine der beiden Mannschaften durchsetzen. Tor um Tor wechselte die Führung, ehe Schaffhausen kurz vor der Halbzeit die 6:5-Führung übernahm. Das Kreuzlinger Spiel war schon seit Spielbeginn durch Formschwächen einzelner Spieler und fehlende Konzentration in der Verteidigung geprägt. Hinzu kam, dass Schaffhausen mit einer Zonenverteidigung Kreuzlingens Torjäger Vacho aus dem Spiel nahm und so viele Rückraumschüsse erzwang. Dies führte zu einer geringen Trefferquote in der Offensive, wodurch der Kontrahent im dritten Viertel seinen Vorsprung konsequent auf 9:5 ausbauen konnte. Ungeachtet dessen fanden die Thurgauer im letzten Viertel zu sich und konnten durch den 10:10-Ausgleich noch einen Punkt retten.

Spielerische Schwächen

Der SC Kreuzlingen zeigte nicht nur Nerven, sondern auch spielerische Schwächen, welche in der fünfwöchigen Pause nicht behoben werden konnten. Bevor es in zwei Wochen mit einem Auswärtsspiel gegen Horgen bereits in die Sommerrunde geht, fliegt man noch auf die maltesische Insel ins Trainingslager. Trainer Roehl kann dort die Mannschaft auf die bevorstehenden Spiele einstimmen. Spätestens danach sollten die Kreuzlinger in guter körperlicher Verfassung sein, um zu zeigen, dass sie den Titel wieder ergattern möchten. (mf)