Saubers Zukunft ist noch offen

Merken
Drucken
Teilen

Automobil Auch einen Tag nach der Trennung von Teamchefin Monisha Kaltenborn blieben konkrete Informationen der Sauber-Besitzer über die Gründe aus. Fest steht einzig, dass Teammanager Beat Zehnder und Technik-Chef Jörg Zander am Wochen­ende beim GP von Aserbaidschan die Verantwortung tragen. Pascal Picci, Verwaltungsratspräsident der neuen Besitzer Longbow Finance S.A., gab in zwei dürftigen Communiqués nur bekannt, dass «verschiedene Sichtweisen» zur Trennung von der 46-jährigen Österreicherin geführt haben und es «keine Ungleichbehandlung der Fahrer Marcus Ericsson und Pascal Wehrlein» gebe.

Bis die Verantwortlichen, wenn überhaupt, einmal Klartext reden, bleibt viel Raum für Spekulationen. Wer Sauber aus der Krise holen soll, ist noch völlig offen. «Wir werden demnächst bekanntgeben, wer die Funktionen von Monisha Kaltenborn übernehmen wird», erklärte Picci. Als Kandidaten wurden nach dem deutsch-rumänischen Zahnarzt Colin Kolles am Donnerstag auch die Namen von Frédéric Vasseur, Graeme Lowdon, Ericssons Manager Eje Elgh (!) und Jörg Zander genannt. (sda)