Sauber punktlos bei Premiere

Merken
Drucken
Teilen
Marcus Ericsson (vorne) schied in der 21. Runde aus. (Bild: Mark Sutton/Freshfocus)

Marcus Ericsson (vorne) schied in der 21. Runde aus. (Bild: Mark Sutton/Freshfocus)

Automobil Das Team Sauber ging im ersten Formel-1-GP der Saison leer aus. Antonio Giovinazzi wurde in Melbourne nach einer starken Premiere Zwölfter. Der Italiener hatte erst am Samstag erfahren, dass er im Grand Prix von Australien sein Début in der Königsklasse geben wird. Giovinazzi, normalerweise Ersatzfahrer bei Ferrari, kam anstelle des wegen Rückenproblemen rekonvaleszenten Pascal Wehrlein zum Zug. Ihm standen damit eine Stunde freies Training und das Qualifying zur Verfügung, um sich mit den Gegebenheiten der Strecke im Albert Park vertraut zu machen.

Der letztjährige Zweite der GP2-Serie lernte aber schnell. Gestern spulte er sein Rennpensum ohne jegliche Unsicherheit ab. «Mein primäres Ziel war, Erfahrungen zu sammeln», sagte der 23-jährige Neuling. Gemessen an seinem Rang war er im Schlussklassement nahe dran an einem Punktegewinn. Der Abstand auf Platz zehn war mit einer Runde Rückstand allerdings beträchtlich.

Ericssons folgenschwere Kollision in Kurve drei

Marcus Ericssons missratene Saisonpremiere nahm schon während den ersten Rennsekunden ihren Lauf. Bei einer unverschuldeten Kollision mit Kevin Magnussen im Haas wurden die rechte Seite und der Unterboden des Sauber-Boliden beschädigt. Nach 21 der 57 Runden musste Ericsson wegen eines Problems mit der Hydraulik kapitulieren. Der Defekt war eine Folge der Beschädigungen, die am C36 beim Zusammenprall in Kurve drei entstanden waren. (sda)