Sauber-Duo bleibt nur die Hoffnung

Drucken
Teilen

Das Duo in den Sauber-Autos war im Grand Prix von Grossbritannien wie erwartet ohne Chance auf weitere WM-Punkte. Marcus Ericsson und Pascal Wehrlein kamen nicht über die Plätze 14 beziehungsweise 17 hinaus.

Das Ergebnis in Silverstone hat für das Team Sauber die ernüchternde Situation bestätigt: Wehrlein und Ericsson sind im aktuellen Auto unter normalen Umständen nicht konkurrenzfähig. Die Hoffnung auf Besserung ruht auf den umfangreichen Veränderungen am C36, die die Verantwortlichen der Equipe für den in zwei Wochen stattfindenden Grand Prix von Ungarn angekündigt haben. Der Auftritt im letzten Rennen vor der vierwöchigen Sommerpause wird zeigen, ob der Optimismus berechtigt ist oder ein gehobenes Niveau in der laufenden Saison nur Wunschdenken bleibt. Auf jeden Fall müsste der Leistungssprung in einer Dimension gelingen, die selbst die grössten Optimisten nicht für möglich halten. Bleibt der Fortschritt in benötigtem Mass aus, bleibt der letzte Platz in der Konstrukteurenwertung realistischere Option als der vor Saisonbeginn als Ziel formulierte Wiederanschluss ans Mittelfeld. (sda)