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SAISONSTART: Heimspiel für WM-Helden

Für die Schweizer Degenfechter beginnt gut drei Monate nach dem Gewinn der WM-Silbermedaille mit dem Heim-Weltcup in Bern die Saison. Heute steht der Final im Einzel, morgen der Teamwettbewerb im Programm.
Richard Stoffel (sda)
Max Heinzer jubelt an der WM in Leipzig über den Gewinn der Silbermedaille im Teamwettbewerb. (Bild: Filip Singer/EPA (Leipzig, 20. Juli 2017))

Max Heinzer jubelt an der WM in Leipzig über den Gewinn der Silbermedaille im Teamwettbewerb. (Bild: Filip Singer/EPA (Leipzig, 20. Juli 2017))

Richard Stoffel (SDA)

Am Team-Weltcup im vergangenen Jahr in Bern hatten die Schweizer in der neuen Team-Besetzung mit dem zweiten Rang bereits ihr Potenzial angedeutet. Genau wie an den WM vom Sommer in Leipzig wurden die Schweizer damals erst im Final von Olympiasieger Frankreich gestoppt. Bei den Schweizern gab es nach dem sechsten Rang bei Olympia in Rio einen Umbruch. Das Team wurde verjüngt. Fabian Kauter und Peer Borsky priorisieren ihr Studium und stehen auch ausserhalb des Nationalteams an diesem Wochenende in Bern nicht mehr auf der Planche.

«Hierarchie nicht in Stein gemeisselt»

Der Tessiner Michele Niggeler und der Zürcher Georg Kuhn wurden neu ins Team integriert, während Routinier Benjamin Steffen, der in Bern verletzt fehlt, im Laufe der Saison zurückgeholt wurde. Der Einzel-EM-Achte Niggeler und Kuhn bilden morgen zusammen mit Heinzer und Alexis Bayard das Schweizer Männerteam der Degenfechter.

«Im Gegensatz zum vergangenen Olympia-Zyklus ist die Hierarchie aktuell nicht mehr in Stein gemeisselt. Deshalb knien sich die Jungen wie Lucas Malcotti, Alexandre Pittet oder Bayard extrem rein», sagt der Teamleader und Einzel-Olympia-Siebte Max Heinzer.

Seit Beginn des Jahres ist der Franzose Didier Ollagnon zudem neuer Chef-Nationalcoach. Der frühere Schweizer Nachwuchs-Nationaltrainer kehrte nach zehn Jahren als deutscher Männer-Bundestrainer in die Schweiz zurück. Ollagnon war auch ein Wunschkandidat von Heinzer, der unter dem Franzosen bereits die Nummer eins der Junioren-Weltrangliste war. «Ollagnon ist ein harter Trainer. Das mag ich. Er legt viel Wert auf die Physis und ein körperbetontes Fechten. Man muss extrem fit sein, um seine Lektionen durchzustehen», sagt Heinzer. Der 30-jährige Routinier will die Gegner in Bern «mit schnellen Entscheiden» vor unlösbare Probleme stellen.

Erstmals Nachwuchs im Hause Heinzer

Insgesamt umfasst die Saison im Degen-Weltcup abgesehen von den internationalen Titelkämpfen acht Anlässe, vor Weihnachten stehen noch Konkurrenzen in Italien und Katar im Programm. Saisonhöhepunkt im kommenden Jahr sind die EM in Serbien im Juni und die WM einen Monat später in China. Ein privater Höhepunkt steht Heinzer bereits im Dezember bevor. Kurz vor Weihnachten wird der 30-jährige Schwyzer erstmals Vater.

Gemeinsam mit seiner Partnerin Janique freut sich Heinzer bereits jetzt auf die Elternschaft. Mit Janique, einer Psychomotorik-Therapeutin für Kinder unter zwölf Jahren, ist Heinzer seit zweieinhalb Jahren zusammen.

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