Saisonstart für Kreuzlingen

Mit zwei Meistertiteln (2008/2009) und der Playoff-Final-Teilnahme 2010 gehörte der SC Kreuzlingen zuletzt zur absoluten NLA-Spitze. Am Wochenende beginnt nun die Saison 2011.

Christof Keller
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Die Kreuzlinger Wasserballer (im Bild Janos Halapi, 3) treffen dieses Wochenende auf Genf und Horgen. (Archivbild: Mario Gaccioli)

Die Kreuzlinger Wasserballer (im Bild Janos Halapi, 3) treffen dieses Wochenende auf Genf und Horgen. (Archivbild: Mario Gaccioli)

wasserball. Nach den wenigen, gewichtigen Veränderungen im Team des SC Kreuzlingen wird sich an diesem Wochenende herausstellen, wo ungefähr die Thurgauer Wasserballer in der Saison 2011 einzuordnen sind. Am Samstag und Sonntag findet im Genfer Sportzentrum Les Vernets die erste Doppelrunde der neuen Saison statt. Das erste Meisterschaftsdrittel der Qualifikationsphase wird traditionsgemäss in Turnierform in den grösseren Hallenbädern der Schweiz ausgetragen (Genf, Lugano, Winterthur).

Die zweite und dritte Runde werden ab Ende April in den Freibädern der einzelnen Vereine ausgetragen und enden am 14. Juni. Der Modus sieht vor, dass die sechs bestklassierten Teams die Playoffs bestreiten, wobei sich die beiden Erstplazierten direkt für die Halbfinals qualifizieren. Die Ränge drei bis sechs machen in einer Zwischenrunde die beiden weiteren.

Zwei Ab- und drei Zugänge

Nach dem Rücktritt des langjährigen ungarischen Captains Nandor Tary und der Trennung von seinem Landsmann Zoltan Szegi (Torhüter) musste der SCK zwei Positionen neu besetzen. Aus Stuttgart ist mit Pedrag Spasojevic ein sehr starker Rückhalt zum SCK gestossen. Der gebürtige Serbe mit Jahrgang 1975 hat mit Roter Stern Belgrad zahlreiche Erfolge feiern können.

Einsätze im Europacup und in der Nationalmannschaft sowie einige Jahre in der deutschen Bundesliga machen ihn zu einem sehr erfahrenen Akteur. Weiter konnte die Mannschaft mit Robin Pleyer (1991, von TriStar Romanshorn) ergänzt werden, der in Kreuzlingen die Pädagogische Mittelschule absolviert. Der talentierte Flügelspieler zeichnet sich durch seine Torgefährlichkeit und Schnelligkeit aus. Aufgebote in die Junioren- und bereits auch Herren-Nationalmannschaft belegen seine Qualitäten.

Mit dem Konstanzer Markus Nitzschke kehrt zudem ein Ehemaliger zum SCK zurück. Nach beruflichen Wanderjahren als Arzt ergänzt der einstige Junior das Kader des Fanionteams.

Start gegen Genf und Horgen

Man muss davon ausgehen, dass der SC Kreuzlingen mit Genf (Samstag) und Horgen (Sonntag) ein ausgesprochen schweres Startprogramm zu absolvieren hat.

Beide Vereine sind klare Playoff-Aspiranten und Genf ist zu Hause immer ein nur schwer bezwingbarer Gegner. Kreuzlingen hat sich intensiv mit Trainings- und Freundschaftsspielen auf die neue Spielzeit vorbereitet. Am Startwochenende wird sich auch zeigen, welche Rolle der Aufsteiger Winterthur zu spielen vermag.

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