SAISONSTART: Doppeltes Wiedersehen

Für José Mourinho und Cristiano Ronaldo ist der heutige Supercup-Final eine besondere Angelegenheit.

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Vor vier Jahren verliess José Mourinho Real Madrid. Nach einem Umweg über Chelsea ist er mittlerweile als Trainer bei Manchester United gelandet. Dank des Triumphs in der Europa League trifft er heute im Final des Supercups auf seine ehemalige Mannschaft, die ihrerseits die Champions League gewinnen konnte. «Es ist ein grosser Ansporn für uns, gegen Real zu spielen – eine fantastische Gelegenheit, sich mit dem besten Team in Europa zu messen», sagte Mourinho im Vorfeld des ersten Pflichttermins in Mazedoniens Hauptstadt Skopje, wo der Final stattfindet.

Auf Sentimentalitäten basiert Mourinhos Vorfreude nicht: «Ich sehe Real nicht als mein ehemaliges Team, sondern als das, was es ist: ein grosser Club, der europäische Champion.» Zum Spiel um den ersten Titel der Saison und drei Millionen Euro Preisgeld tritt Real trotz durchzogener Vorbereitung als Favorit an. Der Vorjahressieger verlor zwar vor zwei Wochen ein Testspiel gegen den heutigen Gegner im Penaltyschiessen und glänzte auch bei den Niederlagen gegen Barcelona und Manchester City nicht, viele Spieler sind aber erst vor kurzem wieder zum Team gestossen.

Einsatz von Ronaldo ist fraglich

Auch Cristiano Ronaldo trifft heute auf seinen ehemaligen Verein. Ob er zum Einsatz kommt, ist indes fraglich. «Ronaldo will spielen. Wahrscheinlicher ist es, dass Zinédine Zidane ihn für Sonntag schonen will, wenn das Hinspiel des spanischen Supercups gegen Barcelona ansteht», schrieb die spanische Sportzeitung «Marca». Ronaldo gehört aber wie Toni Kroos, Sergio Ramos und Gareth Bale zum 24-köpfigen Supercup-Aufgebot der Madrilenen. (sda)