Saisonkrönung knapp verpasst

FAUSTBALL. Ähnlich wie beim Final um die diesjährige Schweizer Meisterschaft lieferten sich Widnau und Wigoltingen im Schweizer Cupfinal einen Schlagabtausch. Die Zuschauer in der Faustballarena in Höchst kamen jedenfalls voll auf ihre Rechnung.

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FAUSTBALL. Ähnlich wie beim Final um die diesjährige Schweizer Meisterschaft lieferten sich Widnau und Wigoltingen im Schweizer Cupfinal einen Schlagabtausch. Die Zuschauer in der Faustballarena in Höchst kamen jedenfalls voll auf ihre Rechnung. Der erste Satz war sehr ausgeglichen, ging aber schliesslich mit 11:8 an Widnau. Auch der zweite Durchgang gehörte den Widnauern (11:4). Widnau machte im dritten Satz im gleichen Stil weiter. Wigoltingen bewies allerdings eine glänzende Moral und gewann den Satz mit 13:11.

Der Abnützungskampf nahm seine Fortsetzung. Wigoltingen liess sich bis zum Stand von 8:9 nie entscheidend abschütteln. Am Ende besassen die Rheintaler aber den längeren Atem und entschieden den Satz mit 11:8 zu ihren Gunsten. Die Sätze fünf und sechs verliefen ähnlich. Widnau lag stets knapp voraus. Es gewann den fünften Satz mit 11:9 und den sechsten mit 11:8. Damit schaffte Widnau das Double (Meisterschaft und Cup).

Wigoltingen verpasste durch die Finalniederlage im Cup die Krönung einer überaus erfolgreichen Saison. Mit dem Gewinn der Vizemeisterschaft sowie der Finalteilnahme im Schweizer Cup hat sich das Team von Trainer Fredy Signer in der nationalen Faustballszene aber sehr viel Respekt verschafft. Fredy Signer tritt nach dieser mit Abstand besten Saison der Thurgauer in der Vereinsgeschichte als Trainer zurück. Signer hatte das Team auf die Saison 2012 übernommen. Wigoltingen hat sich unter seiner Führung zu einem Top-Team entwickelt. (akö)