SAISONFINAL: Mercedes dominiert auch zum Abschluss

Mit einem Start-Ziel-Sieg gewinnt Valtteri Bottas den Grand Prix von Abu Dhabi. Weltmeister Lewis Hamilton wird Zweiter – und beschert damit Mercedes den vierten Doppelsieg in Serie.

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Der Weltmeister und der Tagessieger: Lewis Hamilton (links) und Valtteri Bottas nach dem Doppelsieg. (Bild: Luca Bruno/AP)

Der Weltmeister und der Tagessieger: Lewis Hamilton (links) und Valtteri Bottas nach dem Doppelsieg. (Bild: Luca Bruno/AP)

Valtteri Bottas gewann das letzte Saisonrennen in der Formel 1 ­vor Teamkollege Lewis Hamilton. Für Mercedes war dies der vierte Doppelsieg in Serie im Grand Prix von Abu Dhabi. Der 28-jährige Finne, der zum vierten Mal aus der Pole-Position gestartet war, feierte im 96. WM-Rennen seinen dritten GP-Sieg.

«Das war ein wirklich wichtiger Triumph für mich nach dem schwierigen Start in die zweite Saisonhälfte. Ich könnte nicht glücklicher sein, die Saison so zu beenden.» Hamilton, der sich schon vor dem letzten Rennen seinen vierten WM-Titel gesichert hatte, verlor als Zweiter 3,899 Sekunden. «Ich habe alles gegeben, doch es war hier unmöglich, ein identisches Auto zu überholen. Valtteri hat fantastische Arbeit geleistet.» Der 32-jährige Hamilton fuhr in jedem der 20 Saisonrennen in die Punkteränge und egalisierte damit den Rekord von Michael Schumacher aus dem Jahr 2002. Vor 15 Jahren, als es nur für die ersten sechs WM-Punkte gegeben hatte, gelang dem siebenfachen Weltmeister in jedem Rennen der Sprung aufs Podest.

Felipe Massa beendet Karriere

Felipe Massa, der 2002 bei Sauber in der Formel 1 debütiert hatte, beendete seine 269 Rennen dauernde Karriere auf dem zehnten Platz. Der 36-jährige Brasilianer gewann elf Rennen, holte 16 Mal die Pole-Position und wähnte sich 2008 im letzten Rennen nach seiner Zieldurchfahrt als Weltmeister, ehe ihm Sekunden später Lewis Hamilton mit einem Überholmanöver gegen Timo Glock den Titel noch wegschnappen konnte. Sebastian Vettel sicherte sich derweil den zweiten WM-Platz gegenüber Bottas. Der Deutsche wurde vor seinem Ferrari-Teamkollegen Kimi Räikkönen Dritter. Den sechsten WM-Platz in der Konstrukteuren-Wertung konnte Renault dank Nico Hülkenbergs sechstem Platz sichern und erhält damit rund acht Millionen Dollar mehr aus dem Prämientopf. (sda)