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Saisonbilanz der regionalen Fussballclubs: Abtwil überrascht, Winkeln stürzt ab und Rorschach verpasst den Aufstieg knapp

In der 2. Liga verspielt Rorschach in der Rückrunde den Aufstieg. Abtwil-Engelburg sichert sich etwas unerwartet einen Spitzenplatz und Winkeln erfüllt die eigenen Ansprüche erneut nicht.
Ives Bruggmann
Der FC Abtwil-Engelburg (in Rot) steht Ende der Saison besser da als der FC Winkeln. (Bild: Michel Canonica/TAGBLATT)

Der FC Abtwil-Engelburg (in Rot) steht Ende der Saison besser da als der FC Winkeln. (Bild: Michel Canonica/TAGBLATT)

Der FC Rorschach-Goldach und der FC Abtwil-Engelburg haben mit ihren jeweiligen Spielweisen ihre Gruppen in der 2. Liga geprägt. Während sich Rorschach-Goldach in der Hinrunde durch eine schier unüberwindbare Defensive vier Punkte Vorsprung gegenüber dem späteren Aufsteiger Weesen erspielte, präsentierte Abtwil-Engelburg während der ganzen Saison einen erfrischenden Offensivfussball. Mit 60 Toren stellt das Team von Trainer Marc Blumer den zweitbesten Angriff der 24 Teams der 2. Liga. Rorschach-Goldach verteidigte trotz einer durchwachsenen Rückrunde am drittbesten von allen Equipen beider 2.-Liga-Gruppen und musste lediglich 25 Treffer hinnehmen.

Der FC Winkeln ist derweil weiter auf der Suche nach seinem Spielstil. Eines kann man dem Team von Trainer Thomas Koller jedoch nicht vorwerfen: ereignisarme Partien. Denn in den Spielen mit Winkler Beteiligung fielen durchschnittlich fast viereinhalb Tore, 98 sind es insgesamt. Das ist der Spitzenwert beider Gruppen – gemeinsam mit Abtwil-Engelburg. Koller dürfte es jedoch nicht gefallen, dass am Ende aus den 51 Gegentreffern und den 47 erzielten Toren ein negatives Torverhältnis resultierte.

Die Regionalsport-Redaktion hatte vor Saisonbeginn der 2. Liga im August 2018 die Rangierungen der drei Teams aus der Region getippt. Die Bilanz:

FC Abtwil-Engelburg

Innert kürzester Zeit hat Trainer Blumer aus einem Abstiegskandidaten ein Spitzenteam geformt. Platz zwei am Ende der Saison ist ein riesiger Erfolg für Abtwil-Engelburg nach Jahren mit mehr Tiefs als Hochs. Mit offensiver Spielphilosophie und einer jungen Equipe könnte Abtwil in den kommenden Jahren mehr als «nur» einen Platz im Mittelfeld anvisieren. Die nächste Steigerung zu Platz zwei ist ja bekanntlich der Aufstieg in die 2. Liga interregional. Doch vorerst wird es für Abtwil-Engelburg darum gehen, die hervorragende Saison zu bestätigen. Bleibt der Grossteil der Mannschaft wie in den vergangenen Jahren zusammen, ist mit Blumers Team auch in Zukunft im vorderen Tabellendrittel zu rechnen. Der Abtwiler Offensive um den zweitbesten Torschützen der 2. Liga, Reto Nef, ist eine weitere Steigerung zuzutrauen. Um ganz oben mitzuspielen, müsste wohl auch die Defensive zu den besten gehören.

Redatktionstipp vor der Saison: 5. Platz. Schlussrangierung: 2.

FC Rorschach-Goldach

Neun Siege gelangen dem Team von David Gonzalez in der Hinrunde. Dabei kassierte der souveräne Leader lediglich sechs Tore in zwölf Partien – eine überragende Bilanz. In der zweiten Saisonhälfte folgte jedoch der Bruch: Vor allem die 0:4-Niederlage gegen den Aufstiegskonkurrenten Weesen verdaute Rorschach-Goldach nie wirklich. Fünf Niederlagen aus elf Rückrundenpartien sind am Ende zu wenig, um zuoberst zu stehen. Während sich auf der soliden Defensive aufbauen lässt, muss an der drittschlechtesten Offensive der Liga geschraubt werden.

Redatktionstipp vor der Saison: 3. Platz. Schlussrangierung: 2.

FC Winkeln

Am Ende muss Trainer Koller froh sein, nicht noch in den Abstiegsstrudel geraten zu sein. Doch in dieser Saison gab es mit Herisau und Bischofszell glücklicherweise zwei deutlich schwächere Teams. Mit Platz acht verpasste Winkeln einen Platz im oberen Tabellendrittel deutlich. Der Equipe um Captain Marc Grünenfelder kam bisweilen die Stabilität abhanden. Die 3:5-Niederlage zum Abschluss ist ein Spiegelbild der gesamten Saison: viel Spektakel, aber zu wenig Ertrag in Form von Punkten.

Redatktionstipp vor der Saison: 2. Platz. Schlussrangierung: 8.

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