Saisonabschluss mit Bronze

An den letzten Bob- und Skeletonrennen der Saison im amerikanischen Lake Placid holte die Schweizer Delegation zwei Medaillen.

Daniel Badraun
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Galliker/Badraun in der Bahn. (Bild: pd)

Galliker/Badraun in der Bahn. (Bild: pd)

Bob. Im amerikanischen Lake Placid fanden im Rahmen des Americas Cup die letzten Bob- und Skeletonrennen der Saison statt. Davor wurde, beobachtet von Nationaltrainer Sepp Plozza, zehn Tage intensiv trainiert, denn auf der schwierigen Bobbahn von Lake Placid werden 2012 die Weltmeisterschaften durchgeführt.

Hafner zufrieden mit Leistung

Mit von der Partie war Sabina Hafner vom Bobclub Frauenfeld sowie der Schlattinger Anschieber Fabio Badraun. Hafner fuhr in ihrem ersten Skeletonrennen auf den 8. Platz, in der Startspur bekundete die Neueinsteigerin noch Mühe. Trotzdem ist die Baselbieterin mit ihrer Leistung zufrieden. «Diese neue Erfahrung war cool, mit dem Skeleton hat es mir hier viel Spass gemacht. Die Bahn ist mit dem Skeletonschlitten eher leichter zu fahren als mit dem Bob.»

Einen anderen Eindruck hatte der Schlattinger Fabio Badraun, der das erste Mal in Übersee am Start war. «Nach wenigen Kurven ist man bereits auf 100 Stundenkilometern», so der Anschieber vom Team Galliker, «da muss sehr schnell reagiert werden.»

Unnötige Fahrfehler

Angesichts der guten Trainingsresultate hatten sich Galliker/Badraun für das Rennen im Zweierbob vom Freitag viel vorgenommen, Pilot Galliker beging aber unnötige Fahrfehler und erreichte hinter Jungtalent Rico Peter (4.) den 6. Schlussrang.

«Diese Enttäuschung mussten wir wegstecken und uns nochmals motivieren», sagte Badraun. Mit vollem Einsatz gingen sie zur Sache und holten in der Startspur das Optimum heraus. In der Bahn bewies Martin Galliker, dass er im grossen Schlitten zu den besten Piloten der Schweiz gehört. Mit dem dritten Rang sorgten Galliker/Hofmann/Badraun/Amrhein nach Fabienne Meyer (3. bei den Damen) für die zweite Medaille der Schweizer Delegation.

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