Russische Athleten bleiben gesperrt

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Leichtathletik An der Council-Sitzung des Internationalen Leichtathletikverbandes (IAAF) in Monaco wurde entschieden, dass die russischen Athleten weiter für alle internationalen Wettkämpfe gesperrt bleiben. Das Council unter dem Vorsitz von Verbandspräsident Sebastian Coe begründete die Verlängerung des Banns damit, dass ­ die Welt-Anti-Doping-Agentur (Wa­da) die Suspendierung der russischen Dopingkontrollagentur Rusada nicht aufgehoben habe. Die IAAF hatte nach dem zuerst in der Leichtathletik aufgedeckten systematischen Doping in Russland die Russen bis auf eine Ausnahme von den Sommerspielen 2016 in Rio ausgeschlossen. Lediglich die in den USA lebende Weitspringerin ­Darija Klischina durfte teilnehmen. Am fünften Dezember ­entscheidet das IOC über einen Ausschluss Russlands von den ­Olympischen Winterspielen im Februar in Pyeongchang. Ausserdem vergab die IAAF die Hallen-WM 2020 an Nanjing. Die chinesische Millionenstadt setzte sich gegen Belgrad und das polnische Torun durch. (sda)