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RÜCKSCHLAG: Wieder ein Unentschieden

Die Handballer von St. Otmar erreichen nach dem Unentschieden gegen Gossau auch gegen Endingen nur ein 23:23. Trotzdem führen die St. Galler die Tabelle der NLA-Abstiegsrunde an.
Sarina Bischoff
Der Linkshänder Igor Milovic war mit fünf Treffern der erfolgreichste Torschütze St. Otmars im Spiel gegen Endingen. (Bild: Ralph Ribi)

Der Linkshänder Igor Milovic war mit fünf Treffern der erfolgreichste Torschütze St. Otmars im Spiel gegen Endingen. (Bild: Ralph Ribi)

In der Begegnung des Ersten gegen den Letzten der Abstiegsrunde der NLA waren die Kräfteverhältnisse keineswegs so klar, wie die Tabelle es erahnen liess. Die beiden Mannschaften spielten auf ähnlichem Niveau, teils mit Vorteilen für Otmar, teils für Endingen. So endete die Partie dann auch unentschieden 23:23.

Trotz der Favoritenrollen taten sich die St. Galler wie bereits in den vergangenen Begegnungen gegen Endingen schwer. Otmar kam während der kompletten ersten Halbzeit nie richtig ins Spiel. Von Beginn weg harzte es sowohl in der Verteidigung als auch im Angriff. Die Defensive war zu wenig agil und aggressiv, wodurch die Ostschweizer den Aargauern mehrfach einfache Tore zugestehen mussten. Wäre da nicht noch Jonas Kindler im Tor gestanden, der insgesamt 15 Paraden zeigte, wäre das Resultat zur Pause noch deutlicher ausgefallen. Auch in der Offensive schaute wenig Zählbares heraus. Die Abschlüsse waren nicht zwingend, und niemand übernahm Verantwortung. So erstaunte es nicht, dass die St. Galler zur Pause verdient 11:13 im Hintertreffen lagen.

Zu wenige Emotionen, zu wenig Lust

Bei den Ostschweizern mangelte es jedoch nicht nur an der Chancenkreierung im Angriff und der Aggressivität in der Verteidigung, sondern vor allem auch an Emotionen. Von Anfang an wirkten sie etwas lustlos und weniger emotional als in den vergangenen Spielen. Im Gegensatz dazu feierten die Endinger jeden Ballgewinn und jedes Foul, waren parat, motiviert und wollten ihre Chance wahrnehmen.

In der zweiten Halbzeit steigerte sich Otmar etwas und kam vermehrt zu Möglichkeiten im Gegenstoss. In den ersten fünf Minuten vergab es aber deren drei davon. Positiv daran war jedoch, dass die Verteidigung sich nun verbessert zeigte. «Das Zusammenspiel der Deckung mit dem Torhüter funktionierte gut», sagte Benjamin Geisser nach dem Spiel, «das müssen wir für die nächsten Spiele so beibehalten». So konnten die St. Galler in der 43. Minute die Führung beim 18:17 wieder übernehmen und innert zehn Minuten auf drei Tore ausbauen.

Zum Schluss machten es die Ostschweizer aber noch einmal unnötig spannend. «Uns fehlt die Abgeklärtheit, in starken Phasen uns mit noch mehr Toren abzusetzen. Wir müssen lernen, in Situationen, in denen wir die Oberhand haben, den Gegner zu dominieren und so zu distanzieren, damit er nicht wieder aufschliessen kann», so Geisser. In der Tat hatte es sich Otmar am Ende selbst zuzuschreiben, dass es nur zu einem Punkt reichte. In den letzten Minuten verzeichnete es zwei unnötige Ballverluste und einen vergebenen Penalty. Dieses Nachlassen in den entscheidenden Momenten gab Endingen dann auch die Möglichkeit, doch noch zum 23:23-
Endstand auszugleichen.

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