RORSCHACH: Daniel Pavlovic spielt für Bosnien

Daniel Pavlovic bekommt im Alter von 28 Jahren erstmals ein Aufgebot für eine A-Nationalmannschaft. Der Rorschacher läuft Ende März für Bosnien in der WM-Qualifikation und einem Testspiel auf.

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Mit guten Leistungen in der Serie A hat sich Daniel Pavlovic ins Aufgebot der bosnischen Nationalmannschaft gespielt. (Bild: Sampdoria Genua)

Mit guten Leistungen in der Serie A hat sich Daniel Pavlovic ins Aufgebot der bosnischen Nationalmannschaft gespielt. (Bild: Sampdoria Genua)

Was lange währt, wird endlich gut. So oder ähnlich könnte man im Fall des Rorschachers Daniel Pavlovic urteilen, der nach guten Leistungen mit Sampdoria Genua im Alter von 28 Jahren ein erstes Aufgebot für die beiden Ende März anstehenden Länderspiele Bosniens erhalten hat. Zwar hat Pavlovic wegen anhaltender Knieprobleme seit dem Jahreswechsel in der Serie A erst drei Partien bestritten, doch haben diese nicht nur die «Gazzetta dello Sport» beeindruckt, die Sportbibel Italiens. Sondern auch den Nationalcoach Bosniens, Mehmed Bazdarevic, der mit dem linken Aussenverteidiger in regem Kontakt stand. Pavlovic, der ebenfalls den Schweizer und kroatischen Pass besitzt, hat nie einen Hehl daraus gemacht, dass die Einberufung in ein Nationalteam das grösste für ihn wäre.

Nach den Jahren bei den Grasshoppers hatte der Rorschacher im Sommer 2015 eine neue Herausforderung gesucht und diese mit dem leihweisen Wechsel zu Frosinone gefunden. Mit dem kleinen Klub stieg Pavlovic zwar aus Italiens höchster Spielklasse ab, bei der Sampdoria, dem Traditionsklub, zahlt sich nun also seine Beharrlichkeit aus.

Wiedersehen mit Abrashi
Bosnien wird am 25. März im Rahmen der WM-Qualifikation zu Hause auf Gibraltar treffen, drei Tage später tritt es auswärts in Albanien zu einem Test an. Dort könnte es für Pavlovic zum Wiedersehen mit Amir Abrashi kommen, dem Freund aus gemeinsamen Zeiten bei den Grasshoppers. In der WM-Qualifikation belegt Bosnien nach vier Spielen mit sieben Punkten den dritten Rang, drei Zähler hinter Griechenland. Leader ist das verlustpunktfreie Belgien. (cbr)