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Portugal: Ronaldo spielt mit den Europameistern

Erst zwei Europameister wurden zwei Jahre nach dem gewonnenen EM-Final auch Weltmeister: Deutschland 1974 und Spanien 2010. Nun wollen die Portugiesen nachziehen.
Cristiano Ronaldo tritt mit einer starken Mannschaft an. (Armando Franca/AP)

Cristiano Ronaldo tritt mit einer starken Mannschaft an. (Armando Franca/AP)

Den EM-Titel haben sie vor zwei Jahren endlich ergattert, nun darf es noch ein bisschen mehr sein. Die Chancen der Portugiesen, in Russland zum ersten Mal Weltmeister zu werden, sind intakt. Mit Cristiano Ronaldo haben sie einen Ausnahmekönner in ihren Reihen. Die Mannschaft, die vor zwei Jahren im EM-Final Gastgeber Frankreich besiegte, ist – mit Ausnahme von Renato Sanches – dieselbe geblieben.

Die Niederlage gegen die Schweiz

Für Trainer Fernando Santos, seit Herbst 2014 im Amt, ist die Defensive wichtiger als die Offensive. Deshalb unterliegen die Portugiesen fast nie, wenn es ernst wird. Unter Santos verlor Portugal bloss eines von 29 Pflichtspielen – jenes gegen die Schweiz am 6. September 2016 in Basel zu Beginn der WM-Qualifikation für Russland. Im Rückspiel waren die Schweizer chancenlos.

Drei Gegentore in Genf

«Wir sind nicht die beste Mannschaft der Welt. Aber wir sind nicht einfach zu bezwingen», sagt Santos. Er wird in Russland keinen Deut von seiner Linie abweichen. Zumal seine Mannschaft in einer WM-Vorbereitungspartie in Genf einen Schuss vor den Bug erhielt und von den Niederländern drei Gegentreffer kassierte.

Den grössten Triumph feierte Portugal ohne Ronaldo. Im Pariser WM-Final schied der Starspieler früh und beim Stand von 0:0 verletzt aus. Ronaldo wird deshalb alles daransetzen, wenigstens im Kampf um den WM-Titel eine entscheidende Rolle zu spielen. Der 33-Jährige ist zwar langsamer geworden, er trifft aber weiterhin aus allen Lagen. Zudem schafft er allein durch seine Präsenz Räume für die Teamkollegen. (dg)

Fakten zu Portugal

Einwohner: 10 Millionen

Weltrangliste: 4

WM-Teilnahmen: 7

Bestes WM-Ergebnis: 3 (1966)

Gründung Verband: 1914

Beitritt zur Fifa: 1923

Besonderheit: Portugal bestritt seine erste WM erst 1966. Als Debütant erreichten die Portugiesen den dritten Platz. Besser waren sie seither nie mehr. In der Qualifikation für die WM 1938 scheiterten sie an der Schweiz.

Kader

Tor: Lopes (Lyon), Beto (Göztepe Izmir), Rui Patricio (Sporting Lissabon).

Verteidigung: Alves (Glasgow Rangers), Soares (South­ampton), Fonte (Dalian Yifang), Rui (Nepoli), Pepe (Besiktas Istanbul), Guerreiro (Dortmund), Pereira (Porto), Dias (Benfica Lissabon).

Mittelfeld: Adrien Silva (Leicester), Bruno Fernandes (Sporting Lissabon), Mario (West Ham), Moutinho (Monaco), Manuel Fernandes (Lokomotive Moskau), Carvalho (Sporting Lissabon), Bernardo Silva (Manchester City).

Sturm: André Silva (Milan), Ronaldo (Real Madrid), Martins (Sporting Lissabon), Guedes (Valencia), Quaresma (Besiktas Istanbul).

Trainer: Fernando Santos.

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