Romanshorn ist Thurgauer Meister

SCHACH. Erstmals seit 1998 konnte Romanshorn wieder Thurgauer Mannschaftsmeister im Schach werden. Leider vermochten Aadorf, Steckborn und Bodan (Kreuzlingen) kein Team zu stellen. So spielten nur Frauenfeld, Weinfelden und Romanshorn um den Sieg.

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SCHACH. Erstmals seit 1998 konnte Romanshorn wieder Thurgauer Mannschaftsmeister im Schach werden. Leider vermochten Aadorf, Steckborn und Bodan (Kreuzlingen) kein Team zu stellen. So spielten nur Frauenfeld, Weinfelden und Romanshorn um den Sieg.

Zeitüberschreitung kostet Sieg

Weinfelden kämpfte unglücklich: Gegen Romanshorn verpassten sie den Sieg durch eine unnötige Zeitüberschreitung am ersten Brett und gegen Frauenfeld durch eine überraschende Niederlage am dritten.

Des einen Leid, des andern Freud: Mit dem Unentschieden gegen Weinfelden hatten sich die Romanshorner die Siegchancen gewahrt und das Glück blieb ihnen erhalten. Gleich reihenweise setzten die Romanshorner Hanspeter Heeb, Peter Eberle und Armin Limacher ihre durchaus valablen Gegner aus Frauenfeld matt. Auch Teamsenior Armin Tanner holte den ganzen Punkt.

Den Glanz verloren

In den Siebzigerjahren nahmen noch 21 Teams mit etwa 200 Spielern am Kampf um den begehrtesten Schach-Titel im Kanton Thurgau teil. Der Thurgauer Schachverband bildete damals eine eigentliche Billigkonkurrenz zu den beiden gesamtschweizerischen Schachverbänden.

Inzwischen haben sich die Clubs in den Schweizerischen Schachbund integriert und der Thurgauische Mannschaftstitel hat ein wenig seinen Glanz verloren. (hh)