Roman Stamm triumphiert nach Startschwierigkeiten

MOTORRAD. Nach dem sensationellen 3. Rang mit dem Team Bolliger vor 14 Tagen beim 24-Stunden-Rennen in Le Mans begann für den Fischinger Roman Stamm nun die Saison mit dem Schnock-Kawasaki-Motorex-Team.

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MOTORRAD. Nach dem sensationellen 3. Rang mit dem Team Bolliger vor 14 Tagen beim 24-Stunden-Rennen in Le Mans begann für den Fischinger Roman Stamm nun die Saison mit dem Schnock-Kawasaki-Motorex-Team.

Auf dem Euro Speedway Lausitz ging die Superbike IDM (Internationale Deutsche Motorradmeisterschaft) am vergangenen Wochenende in die erste Runde. Der Thurgauer Motorradrennfahrer Roman Stamm startete nach seinen zwei Vizetiteln in den vergangenen zwei Jahren in der Klasse Supersport 600 dieses Jahr in der Kategorie Superstock 1000. Mit 27 Teilnehmern wird diese Kategorie die am härtesten umkämpfte Klasse werden. Leider konnte Stamm seine neue Kawasaki ZX-10R im Winter viel zu wenig testen. Bei den fünftägigen offiziellen Pirelli-Tests in Spanien fielen drei Tage dem kalten und nassen Wetter zum Opfer.

Nur kleine Fortschritte

Doch gerade am Lausitzring, der vom Fahrwerk alles abverlangt, konnte das Team nur kleine Fortschritte erreichen. Im ersten Zeittraining noch Vierter, fiel Stamm im zweiten auf Startplatz sieben zurück. Immer wieder wurden neue Einstellungen ausprobiert. Stamm brauchte einfach zu viel Kraft, um das Motorrad auf Kurs zu halten.

Krämpfe in den Unterarmen

Der Start ins erste Rennen gelang ihm gut. Stamm belegte nach den ersten paar Kurven den zweiten Rang. Nach und nach fiel er bis auf Rang vier zurück. Diesen konnte er halten und war damit gar nicht zufrieden. Durch die übermässige Kraft, die er brauchte, machten sich Krämpfe in den Unterarmen breit, mit denen er in der Vergangenheit noch nie Probleme hatte. Auf das zweite Rennen hin wurde erneut an der Geometrie gearbeitet. Zudem liess sich Stamm von einem Physiotherapeuten die Unterarme einbinden.

Stamm erhöht den Druck

Erneut gelang Stamm ein sehr guter Start. Er beendete die erste Runde als Vierter. Im Verlauf des Rennens bald mal auf Rang zwei vorgestossen, machte er Jagd auf den Führenden. Mit konstant sehr schnellen Rundenzeiten erhöhte Stamm den Druck und übernahm in der letzten Runde die Führung, die er bis zum Schluss verteidigte. (ues)

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