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Rol und Merz verpassen die Medaille knapp

Nur 2,24 Sekunden fehlen: Frédérique Rol und Patricia Merz verpassen an den Weltmeisterschaften in Bulgarien im Leichtgewicht-Doppelzweier das Podest. Zufrieden sind sie dennoch.
Frédérique Rol (links) und Patricia Merz im Finalrennen. (Bild Detlev Seyb/PD (Plovdiv, 15. September 2018))

Frédérique Rol (links) und Patricia Merz im Finalrennen. (Bild Detlev Seyb/PD (Plovdiv, 15. September 2018))

Frédérique Rol und Patricia Merz starteten am Samstag gut in den Final. Die Waadtländerin und die Zugerin lagen nach 1000 m im 3. Rang. Bei der dritten Zwischenzeit passierten Rol/Merz als Vierte, mit einem Rückstand von 33 Hundertstel auf die drittplatzierten Niederländerinnen Ilse Paulis/Marieke Keijser lag das Podest aber immer noch in Reichweite. Auf dem letzten Streckenviertel konnten die Schweizerinnen dann nicht mehr mit den Topbooten mithalten. Während die Rumäninnen Gianina-Elena Beleaga/Ionela-Liva Cozmiuc den WM-Titel erfolgreich verteidigten, verbesserten sich die Amerikanerinnen Mary Jones/Emily Schmieg auf den letzten 500 Metern vom 5. auf den 2. Rang.

Rol/Merz waren in sämtlichen Regatten im A-Final

Trotz des 4. Platzes zog Patricia Merz ein positives Fazit: «Unser Ziel war, das beste Rennen des Jahres zu fahren. Das ist uns von A bis Z gelungen. Darum sind wir einfach nur zufrieden.» Überhaupt haben die beiden in dieser Saison eine enorme Entwicklung durchgemacht und sich mitten in der Weltspitze etabliert, nachdem sie im vergangenen Jahr getrennt gerudert hatten. Rol/Merz schafften bei sämtlichen internationalen Regatten den Sprung in den A-Final, standen am Rotsee in Luzern erstmals gemeinsam auf dem Weltcup-Podest und gewannen an den Europameisterschaften in Glasgow die Bronzemedaille.

«Wir holten das Maximum aus dieser Saison heraus», so Merz. Rol ergänzte: «Die Trennung war sicher kein Nachteil.» Jedenfalls war bei beiden die Freude über die Wiedervereinigung gross, befinden sie sich doch, was die Einstellung zum Sport betrifft, auf der gleichen Linie. Auch neben dem Rudern verstehen sie sich ausgezeichnet. «Es ist nicht selbstverständlich, dass wir das Gleiche denken», sagte Merz.

Das Fernziel sind die Olympischen Spiele 2020 in Tokio. Merz sieht insbesondere im physischen Bereich noch Potenzial, gerade auch bei sich selber. Die Motivation, dieses im Winter zu verbessern ist riesig. Auch im Wissen darum, dass die Differenz zu den Besten nicht mehr gross ist. «Wir wissen nun, was wir können, und vertrauen auf das», so Merz.

Am Sonntag haben zwei weitere Schweizer Boote Medaillenchancen

Mit Selbstvertrauen tritt am WM-Abschlusstag am Sonntag auch ­Jeannine Gmelin an. Die 28-Jährige aus Uster ist im Frauen-Einer Topfavoritin auf den Titel. Gmelin hat seit den Olympischen Spielen von Rio jedes Rennen, das sie bestritt, für sich entschieden. Unter anderem wurde sie im vergangenen Jahr in Flo­rida Weltmeisterin. Im A-Final stehen heute auch Roman Röösli und Barnabé Delarze. Der Neuen­kircher und der Lausanner treten im Doppelzweier der offenen Gewichtsklasse an. (sda/cza)

Olympische Disziplinen. Finals. Männer. Offene Kategorie. Zweier-ohne: 1. Sinkovic/Sinkovic (CRO) 6:14,96. 2. Tudosa/Cozmiuc (ROU) 6:16,90. 3. Th. Onfroy/V. Onfroy (FRA) 6:17,51. – D-Final (Ränge 19 bis 23): 1. Klaassens/de Graaf (NED) 6:24,83. 3. Mario Gyr/Joel Schürch (SUI) 6:31,27. – Doppelvierer: 1. Italien (Gentili, Rambaldi, Panizza, Mondelli) 5:35,31. 2. Australien 5:36,51. 3. Ukraine 5:37,28. – Vierer-ohne: 1. Australien (Hill, Hargreaves, Turrin, Hicks) 5:44,74. 2. Italien 5:44,99. 3. Grossbritannien 5:46,46. – B-Final (Ränge 7 bis 12): 1. Polen 5.50,87. 5. Schweiz(Benjamin Hirsch, Augustin Maillefer, Markus Kessler, Paul Jacquot) 6:00,13.

Leichtgewichte. Doppelzweier: 1. P. O’Donovan/G. O’Donovan (IRL) 6:06,81. 2. Ruta/Oppo (ITA) 6:08,31. 3. Van Zandweghe/Brys (BEL) 6:11,25. – C-Final (Ränge 13 bis 18): 1. Houin/Baroukh (FRA) 6:08,84. 5. Andri Struzina/Julian Müller (SUI) 6:14,25.

Frauen. Offene Kategorie. Zweier-ohne: 1. Janssens/Filmer (CAN) 6:50,67. 2. Gowler/Prendergast (NZL) 6:52,96. 3. Cid/Boada (ESP) 7:04,60. – Doppelvierer: 1. Polen (Zillmann, Springwald, Wieliczko, Kobus-Zawojska) 6:08,96. 2. Deutschland 6:11,42. 3. Niederlande 6:11,79. – Vierer-ohne: 1. USA (Reelick, Bruggeman, Boxberger, Wanamaker) 6:25,57. 2. Australien 6:27,09. 3. Russland 6:27,36.

Leichtgewichte. Doppelzweier: 1. Beleaga/Cozmiuc (ROU) 6:50,71. 2. Jones/Schmieg (USA) 6:52,30. 3. Paulis/Keijser (NED) 6:52,56. 4. Frédérique Rol/Patricia Merz (SUI) 6:54,80.

Programm. Sonntag, 9.02: Frauen Doppelzweier, C-Final (Valérie Rosset, Pascale Walker). – 9.38: Männer Einer, B-Final (Nico Stahlberg). – 11.19: Frauen Einer, Final (Jeannine Gmelin). – 11.33: Männer Doppelzweier, Final (Roman Röösli, Barnabé Delarze). – SRF zwei überträgt die Finalläufe ab 11 Uhr.

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