RHYTHMISCHE GYMNASTIK: Leistungssport: Emilie mag nicht mehr

Es sollte ein Porträt über eine erfolgreiche Nachwuchsgymnastin werden. Doch plötzlich hört das elfjährige Mädchen auf. «Ich bin schockiert und enttäuscht», sagt ihre Trainerin.

Raya Badraun
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Emilie wärmt sich vor der Weihnachtsshow hinter dem Vorhang auf. «Das wichtigste ist das Lachen», sagt die Trainerin. «Wenn ein Fehler passiert, ist das egal. Einfach weitermachen und lachen. Habt Spass!» (Bild: Benjamin Manser)

Emilie wärmt sich vor der Weihnachtsshow hinter dem Vorhang auf. «Das wichtigste ist das Lachen», sagt die Trainerin. «Wenn ein Fehler passiert, ist das egal. Einfach weitermachen und lachen. Habt Spass!» (Bild: Benjamin Manser)

Farbige Buchstaben kleben auf blauem Grund: Nicht reinkommen. Öffnet man die Tür trotzdem, sieht man als erstes die Medaillen. An einen Reif geknotet hängen sie von der Decke. Sie gehören Emilie. Am 16. Dezember ist sie elf Jahre alt geworden. Sie mag Döner, die Rutschbahn im Säntispark und Rhythmische Gymnastik. Fünfmal pro Woche trainiert sie, 20 Stunden insgesamt. Sie gehört zum nationalen Nachwuchskader, und in ihrem Jahrgang, da ist sie eine der besten. Auch wenn ihre Eltern mir die Tür geöffnet haben, bis zum Schluss blieb mir Emilies Welt verschlossen. Ich habe nie verstanden, warum das Mädchen so viele Stunden in der Halle verbringt. Am Ende habe ich jedoch eine Ahnung davon bekommen, warum ihre Karriere so abrupt endete.

Video: Benjamin Manser

Mitte November scheint ihre Welt noch in Ordnung. Zumindest fast. Emilie verletzte sich kurz zuvor am Fuss. In ihrem Zimmer übte sie eine Pirouette, dabei war der Stuhl im Weg. Eine Prellung, sagt der Arzt. Also pausiert Emilie und geht am Nachmittag stattdessen zur Schule. «Für Emilie ist das nicht so schlimm», sagt Mandy, ihre Mutter, und streicht sich eine blonde Haarsträhne aus dem Gesicht. Sie sitzt im grossen Wohnzimmer, vor sich ein Glas Wasser. Auf den Designerstühlen liegen graue Felle, auf dem Tisch bunte Spielsachen. Neben der Mutter klettert der zweijährige Moritz herum. Ein wilder Bub. «Dinosaurier», sagt er und deutet auf das Tier, das seinen Latz ziert. «Emilie war genau gleich», sagt Mandy und hält Moritz ein Pixi-Büchlein hin. Unglaublich viel Energie hatte sie, die rausmusste. Erst brachte sie das Mädchen zum Tanzen, dann entdeckte sie durch eine Arbeitskollegin die Rhythmische Gymnastik. «Emilie war sofort begeistert», sagt die Mutter. Ihre Tochter war damals fünf Jahre alt.

Die Mutter wusste nicht, was dieser Sport bedeutet

Mandy steht auf und holt ein Fotoalbum aus dem Schrank. Auf den ersten Bildern ist ein kleines Mädchen in weiten T-Shirts und ausgebeulten Trainerhosen zu sehen. Da trainierte Emilie noch in Teufen im Verein. Bald sagte die Trainerin den Eltern, wie talentiert das Mädchen sei. Vielleicht sagt sie das auch jeder Mutter, dachte Mandy. Damals wusste sie noch nicht, was Rhythmische Gymnastik für ihr Kind bedeutet. Sie kannte ja kaum die Sportart. So kaufte sie der Tochter einen Wettkampfdress für Eiskunstläuferinnen, und die Reifen und Keulen waren viel zu gross für die kleinen Hände. «Leistungssport war nie das Ziel», sagt Mandy. «Wir sind da irgendwie hineingerutscht.» Bald einmal trainierte Emilie dreimal pro Woche, Wettkämpfe kamen hinzu, und manchmal, da musste das Mädchen auch in den Ferien in die Halle. Im Sommer vor zwei Jahren wechselten Emilie und ihre jüngere Schwester Hanna, die ebenfalls turnt, ins Regionale Leistungszentrum nach St. Gallen. Seither folgt Emilies Leben einem strikten Stundenplan. Zwischen Schule und Training hat sie kaum noch Freiraum. «Mir war es jedoch immer wichtig, dass Emilie daneben auch noch Zeit für sich und ihre Freundinnen hat», sagt Mandy. So verbrachte das Mädchen die Abende im Sommer meist mit den Kindern im Quartier.

Plötzlich Übelkeit und Bauchschmerzen

Im Herbst 2015 wurde es Emilie trotzdem zu viel. «Mein Bauch tut weh», sagte sie. «Mir ist schlecht.» Also behielt Mandy ihre Tochter zu Hause, manchmal für Tage. Ging sie doch ins Training, war sie unkonzentriert und machte kaum mit. Und am Abend, da fiel ihr das Einschlafen schwer. «Alles musste damals schnell gehen», sagt Emilie. «Das war stressig.» In dieser Zeit sprach sie zum ersten Mal davon, das sie aufhören möchte. Doch ganz sicher war sie sich nicht, es war ein stetes Auf und Ab. Manchmal änderte sie ihre Meinung über Nacht. Dann sagte sie plötzlich: «Ich will nicht aufhören, ihr zwingt mich dazu.» Also setzten sich die Eltern, Emilie und die Trainerin Eugenia zusammen, um eine Lösung zu finden. Bei diesem Treffen erzählte Eugenia von sich als Kind. Von Zeiten, in denen die gebürtige Russin ebenfalls keine Lust aufs Training hatte. Doch wenn sie heute die vielen Medaillen betrachte, sei sie froh, dass ihre Eltern sie gepusht hätten.

Mandy nimmt einen Schluck Wasser. «Wir haben damals keinen Druck ausgeübt», sagt sie. «Wenn es ihr keinen Spass mehr macht, dann muss sie es nicht mehr tun. Sie macht es schliesslich nicht für uns.» Doch sie und ihr Mann Ronny wollten auch, dass Emilie zumindest noch bis im Sommer turnt und die Saison zu Ende bringt. «Als Kind habe ich viel angefangen, aber nie etwas zu Ende gebracht», sagt Mandy. «Das wollte ich bei meinen Kindern nicht.» Nach dem Gespräch mit der Trainerin waren Übelkeit und Bauchschmerzen weg. Emilie trainierte wieder. Und im Sommer danach holte sie an der Schweizer Meisterschaft fünf Medaillen – so viele wie kein anderes Mädchen.

«Gib niemals auf, wenn du ein Ziel vor dir hast»

Ende November 2016. Einige Tage nach dem Malheur in ihrem Zimmer ist Emilies Fuss nicht mehr geschwollen und blau. Sie kann wieder trainieren. Nach dem Mittagessen bindet sie sich im Kinderzimmer die Haare hoch. Für die Vorbereitung hat sie nun mehr Zeit. Im Frühling zog die Familie in ein anderes Quartier. Der Weg ins Training ist seither deutlich kürzer. «Alles ist nun einfacher», sagt Emilie.

Auf ihrem Schreibtisch liegt ein Zettel, rosa Filzstift auf weissem Papier: «Gib niemals auf, wenn du ein grosses Ziel vor dir hast.» Darunter Herzchen. Emilie möchte ins Nationalkader. So erzählt sie es. Hoch oben in Magglingen trainieren die jungen Frauen für internationale Wettkämpfe. Doch um einen Platz in der Gruppe zu bekommen, reicht Talent nicht aus. Rhythmische Gymnastik ist eine ästhetische Sportart. In einer idealen Gruppe sehen alle Mädchen gleich aus: Gross und schlank. Emilie hingegen ist die Kleinste in der Klasse. Und die Eltern rechnen nicht damit, dass sich das noch gross ändert. Magglingen bleibt damit wohl ein Traum. Ist das schlimm? Emilie zuckt mit den Schultern. «Nein, eigentlich nicht.» Sie könne dann ja immer noch Einzelwettkämpfe bestreiten, sagt sie. Und Handball spielt sie auch. Mit ihrer Klasse macht sie jedes Jahr bei einem Schülerturnier mit.

Alle machen das Gleiche, und doch ist jede für sich

Den Reif in der einen Hand, den Rollkoffer in der anderen geht Emilie zum Auto. Ihre Geschwister Hanna und Moritz folgen ihr. Die Mutter fährt die Mädchen auf die andere Seite der Stadt. Während sich die Gymnastinnen umziehen, rollen die Eltern den Wettkampfteppich aus. Auf ihm trainieren die Mädchen. Emilie umarmt ihren kleinen Bruder. Beim Training darf er nicht zuschauen. «Wenn die Kinder ihre Eltern sehen, werden sie nur abgelenkt oder fangen sogar an zu weinen», sagt Eugenia, die Trainerin.

Die Mädchen stellen sich in zwei Reihen auf. Die Älteste ist zwölf Jahre alt, die Jüngste fünf. Sie sind kaum zu unterscheiden, alle tragen schwarz, alle haben einen Dutt. Keine sagt ein Wort. Die Trainerin, blauer Adidasanzug, weisse Sportschuhe, rotlackierte Fingernägel, steht vor ihnen wie ein Kommandant vor seinen Soldaten. Dann beginnt das Aufwärmen. Es sind die gleichen Übungen, jeden Tag. «Eins, zwei, drei», zählt ein Mädchen. Beine heben sich, Arme werden gestreckt. Manchmal hilft die Trainerin nach. Drückt auf ein Knie, berührt einen Fuss. An der Fensterfront läuft ein Mann mit Laubbläser vorbei. Blätter fliegen durch die Luft. «Eins, zwei, drei.» Das Brummen übertönt fast die Stimme des Mädchens.

Aus dem Geräteraum holen die Turnerinnen einen Schwedenkasten. Die obersten zwei Elemente stellen sie auf den Teppich. Vorsichtig legen sie einen Fuss auf den Kasten und machen den Spagat. Wie eingefroren halten die Mädchen die Stellung. Minutenlang. Noch immer wird kein Wort gesprochen. Nur manchmal verziehen die Turnerinnen das Gesicht, wenn der Schmerz zu gross wird. «Eins, zwei, drei.» Die Mädchen atmen hörbar aus, dann wechseln sie das Bein. Emilie legt den Fuss auf den Kasten, die Stirn auf das Knie. Alle machen das Gleiche, und doch ist jede für sich.

Die Lippen zusammengepresst, der Kopf gesenkt

Aus ihren Rollkoffern holen die Mädchen Reifen, Bänder und Seile. Emilie macht eine Übung ohne Gerät. «Das ist das Einfachste, da kann eigentlich nichts schief gehen», sagt sie später. Doch heute will es nicht so recht klappen. Emilie weicht ihren Kolleginnen aus. Die Bewegungen sind fahrig und am Ende steht sie am falschen Ort. «Wann fängst du endlich an, dir Mühe zu geben», sagt Eugenia. Emilie steht zwischen den anderen Mädchen, die noch immer durch die Luft springen und sich drehen. Die Lippen ­zusammengepresst, der Kopf gesenkt. Wenn Emilie als Kind hingefallen ist, dann biss sie auf die Zähne. Sie hat nicht geweint und wollte sich von ihren Eltern auch nicht trösten lassen.

«Emilie ist der schwierigste Fall», sagt Eugenia. «Ein Sturkopf.» Wenn sie keine Lust habe, mache sie die Übungen nur mit halber Kraft, so dass es für sie bequem sei. Da verliere sie manchmal die Geduld. «Ich kann ja nicht alles 100-mal sagen.» Doch wenn Emilie einmal will, dann schaffe sie Unmögliches. Da überrascht sie manchmal sogar die Trainerin. «Ein absoluter Wettkampftyp.» Später erzählt Eugenia, dass sie deshalb auf die Weihnachtsshow gehofft habe. Denn Emilie sprach zu diesem Zeitpunkt bereits wieder vom Aufhören.

Über und über mit Pailletten und Perlen beklebt

Anfang Dezember. Die Assistenztrainerin hält Emilies Gesicht fest und malt ihre Lippen rosarot an. Mit der Zunge fährt Emilie über ihre Schneidezähne. Dann geht sie zu den anderen Mädchen. Hinter dem grauen Vorhang springen sie durch die Luft, werfen Bälle und drehen sich. Von weitem sehen sie aus wie Christbaumschmuck. Ihre feinen Kleidchen sind über und über mit Pailletten und Perlen beklebt. Emilie steht dazwischen. Sie macht ein paar Schritte, weicht einer Kollegin aus und beobachtet eine andere. «Noch zehn Minuten.» Eugenia ruft die Mädchen zusammen. Hinter der Bühne bilden sie einen Kreis. «Das Wichtigste ist das Lachen», sagt die Trainerin. «Wenn ein Fehler passiert, ist das egal. Einfach weitermachen und lachen. Habt Spass!»

Ein Mädchen nach dem anderen wird aufgerufen. «Als nächstes sehen wir Emilie», sagt der Moderator. Auf den Zehenspitzen stolziert sie auf die Wettkampffläche. Sie lächelt so fest, dass man ihre Zähne sieht. «Ich bin immer nervös, wenn sie auftritt», sagt die Mutter. «Ich habe Angst, dass sie einen Fehler macht und sich blamiert. Ich weiss, wie sie sich dann fühlen würde.»

Ein Fehler passiert ihr nicht. Doch nach der Aufführung hinkt Emilie. Ein paar Tage später erzählt die Mutter, dass es keine Prellung war. Der Zeh ist gebrochen. Also pausiert Emilie erneut. Zu dieser Zeit vereinbart Eugenia ein Gespräch mit Emilie und ihren Eltern. Sie will herausfinden, was mit dem Mädchen los ist und eine Lösung finden. «Jeder Sportler hat einmal eine Krise. Wenn man diese übersteht, wird man besser», sagt Eugenia. «Für Eltern ist es jedoch schwierig, das einzuschätzen. Man muss ihnen beibringen, dass es normal ist und dass sie ihr Kind nicht zu Hause behalten dürfen.»

Geburtstagskuchen und Döner in Alufolie

Am 16. Dezember hat Emilie Geburtstag. Sie wird elf Jahre alt. Es ist Freitag, und eigentlich war kein grosses Fest geplant. Nach dem Training wollte Emilie jeder Gymnastin ein Kuchenstück überreichen. Doch nun, da sie verletzt ist, macht sie eine Übernachtungsparty mit Besuch im Hallenbad. Es sind nur Kolleginnen aus der Schule dabei. Die Mädchen aus der Rhythmischen Gymnastik haben keine Zeit. Auch am Samstag gehen sie in die Halle. Da dürfen sie nicht müde sein. Kurz nach 19 Uhr sitzt Emilie mit ihren Freundinnen im Wohnzimmer. Vom Baden sind sie ganz hungrig. Der Vater verteilt Döner in Alufolie, für Moritz gibt es Pizza. Dann stossen die Mädchen an. Auf Emilies Geburtstag, auf die Zukunft.

Zu diesem Zeitpunkt haben sich die Eltern bereits entschieden. Emilie darf aufhören. Beim Gespräch haben sie mit der Trainerin nicht mehr nach einer Lösung gesucht. Sie haben Eugenia nur informiert. Das Kündigungsschreiben an den Schweizerischen Turnverband und den Vorstand des Regionalen Leistungszentrums haben sie am gleichen Abend noch abgeschickt.

Eugenia hat die Entscheidung auch eine Woche danach nicht verstanden. Sie steht im Eingangsbereich der Sporthalle. Mütter huschen an ihr vorbei, an der Hand das Kind. Der Wettkampfteppich ist bereits ausgerollt und die ersten Mädchen wärmen sich auf. Doch Eugenia ist mit ihren Gedanken woanders. «Ich bin enttäuscht und schockiert», sagt sie. «Ich hätte mir gewünscht, dass wir darüber reden und zumindest die Ferien abwarten. Emilie hatte noch so viel vor sich. Es ging ja erst richtig los.»

Einen Tag vor Weihnachten sitzen die Eltern am Esstisch. In den vergangenen Wochen haben sie alles versucht. Motivieren, gut zureden, Gespräche mit der Trainerin. Manchmal sagte die Mutter auch einfach: «Ab ins Auto.» Dann war Emilie wieder für ein paar Tage bereit, ins Training zu gehen. Doch das hielt nur kurz. «Ich geh hin», sagte sie eines Tages. «Doch ich gebe nicht mein Bestes.» Das hatte sie vorher nie gesagt. Und noch etwas war anders: Sie blieb bei ihrer Meinung.

Über den Auslöser können die Eltern nur spekulieren. Sie sprechen von Durststrecken im Herbst, wenn keine Wettkämpfe anstehen und die Motivation fehlt. Oder von der Kritik, die für so junge Mädchen manchmal schwer zu verarbeiten sei. Was jedoch in der Sporthalle passiert, wissen sie ja kaum. Emilie hat nur wenig erzählt. «Wie war’s?», fragten die Eltern jeweils auf dem Nachhauseweg. «Gut», antwortete Emilie. Zuletzt stimmte die Antwort immer weniger. Emilie war dünnhäutig, weinte schnell. Als sie endlich aufhören durfte, ging es allen besser. Der Stress war weg und Emilie ausgeglichen. «Da haben wir gemerkt, ja, das ist die richtige Entscheidung», sagt die Mutter.

«Es gibt keinen richtigen Grund», sagt Emilie

Es klingelt an der Tür. Emilie kommt von der Schule nach Hause. Im Wohnzimmer setzt sie sich auf den Schoss des Vaters. Sie hört zu, als würde es nicht um sie gehen, als wäre von einer anderen Emilie die Rede. Nur ganz selten flüstert sie der Mutter ein Wort zu. Warum wollte sie aufhören? Emilie presst die Lippen zusammen, schaut hinauf an die Decke. Dann atmet sie hörbar aus. Diese Frage wurde ihr in den vergangenen Tagen wohl schon öfter gestellt. «Es gibt keinen richtigen Grund. Es macht mir einfach keinen Spass mehr.»

Später sitzt Ronny mit Emilie in der Küche. Vorsichtig schneidet sie sich ein Stück Kuchen ab und nimmt einen Bissen. «Sie ist wie ich», sagt der Vater. «Es gibt nur schwarz oder weiss, keinen Mittelweg. Wenn man nicht mehr ganz dahinter steht, kann man Schwierigkeiten und Verletzungen auch nicht mehr so leicht wegstecken.» Erst als es draussen schon dunkelt, sehe ich die Emilie, von der die Eltern so oft sprechen. Die Emilie, die weiss, was sie will. «Vielleicht wird sie die Entscheidung irgendwann bereuen», sagt der Vater. Emilie schaut von ihrem Kuchen auf, legt die Stirn in Falten und schüttelt heftig den Kopf.

Sie spielt nun Handball.