Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Rekordversuche in den Alpen

Die kleine Sportfrage
Pascal Koster

Luvo Manyonga und Christian Taylor, die Weltmeister von London im Weitsprung beziehungsweise Dreisprung, versuchten in den Alpen eine mehr als 20 Jahre alte Bestmarke zu übertreffen. Doch weshalb erhofften sie sich, dies ausgerechnet in einer solchen Höhe zu erreichen?

Im Weit-/Dreisprung ist neben der Absprunggeschwindigkeit und dem Absprungwinkel auch der Luftdruck entscheidend. Je höher die Lage, desto geringer der Luftdruck. Die Folge eines geringen Luftdrucks ist ein deutlich geringerer Luftwiderstand, was sich positiv auf die Weite auswirkt. Deshalb schien die auf 3000 Metern über Meer liegende Sprunganlage der französischen Gemeinde Tignes ideal für ein Leichtathletik-Meeting.

Trotz der starken Form der beiden Weltmeister und der optimalen Lage scheiterten sie bei ihren Rekordversuchen deutlich. Dass ein geringer Luftwiderstand tatsächlich ein beträchtlicher Vorteil ist, hatten jedoch die Olympischen Sommerspiele von 1968 in Mexiko Stadt belegt.

In Mexiko Stadt, welches auf über 2300 Metern liegt, waren in den Sprungdisziplinen geschichtsträchtige Resultate erzielt worden. Im Dreisprung war der Weltrekord ganze fünfmal überboten worden, und im Weitsprung ­hatte der US-Amerikaner Bob Beamon den Weltrekord um 55 Zentimeter verbessert.

Pascal Koster

Weshalb tun die das? Die Welt des Sports steckt voller kleiner Rätsel. Einigen zentralen und weniger zentralen Fragen aus der Welt der Profis geht die Sportredaktion in dieser Rubrik nach.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.