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Interview

Rekordtorschützin Crnogorcevic: «Wir haben noch Luft nach oben»

Die Schweizer Frauen-Nationalmannschaft startet mit einem nie gefährdeten 4:0-Sieg über Litauen in die Qualifikations-Kampagne für die EM 2021. Der Stürmerin Ana-Maria Crnogorcevic gelingt dabei ein Rekord. Gross feiern wird sie diesen allerdings nicht, wie sie im Interview verrät.
Alessandro Crippa
Ana-Maria Crnogorcevic (Mitte, Nummer 9) bejubelt mit ihren Teamkolleginnen Noelle Maritz (links, Nummer 5) und Svenja Fölmli (rechts, Nummer 13) ihr Rekordtor. (Bild: Keystone)

Ana-Maria Crnogorcevic (Mitte, Nummer 9) bejubelt mit ihren Teamkolleginnen Noelle Maritz (links, Nummer 5) und Svenja Fölmli (rechts, Nummer 13) ihr Rekordtor. (Bild: Keystone)

Der Start ist geglückt. Im ersten Spiel unter dem neuen Nationaltrainer Nils Nielsen gibt sich die Schweizer Frauen-Nationalmannschaft gegen Litauen keine Blösse. Die tiefstehenden Baltinnen haben nicht den Hauch einer Chance. Deshalb ist das 4:0 verdient, am Ende ist es sogar zu wenig hoch. Im Interview nach dem Spiel zeigt sich Ana-Maria Crnogorcevic zwar erfreut, aber auch kritisch.

Ana-Maria Crnogorcevic, Sie haben sich heute zur Rekordtorschützin der Schweizer Nationalmannschaft gekrönt. Was bedeutet Ihnen diese Marke?

Das ist nur eine Zahl für mich. Das nächste Spiel kommt wieder und irgendwann wird sich das auch wieder ändern. Ich kann mir davon auch nichts kaufen, darum beschäftige ich mich nicht so sehr damit.

Der Start war zäh, danach ist die Schweiz besser ins Spiel gekommen. Teilen Sie diese Ansicht?

Ja, am Anfang haben wir uns tatsächlich schwer getan, hinter die Abwehr zu kommen und Chancen zu kreieren, auch wenn wir nach einer Viertelstunde in Führung gegangen sind. In der zweiten Halbzeit haben wir den Ball besser laufen gelassen und die Räume besser besetzt. An der Chancenauswertung können wir noch arbeiten, das ist klar. Für den Start war das aber gut.

Heute haben Sie unter Nils Nielsen das erste Mal mit einem neuen Spielsystem agiert. Wie sind Sie als Mannschaft damit zurechtgekommen?

Ganz ordentlich. In der ersten Halbzeit haben wir die Räume noch nicht gefunden, die wir bespielen sollten. Nach der Pause hat es mit dem Spiel über die Aussenverteidigerinnen besser funktioniert, auch wenn wir noch Luft nach oben haben.

Sie haben nun die weiteste Rückreise aller Spielerinnen vor sich, reisen nach Portland zu Ihrem Club. Was geht Ihnen während dem Flug zu diesem Spiel noch durch den Kopf?

Ganz ehrlich, das wird nicht viel sein. Ich werde vor allem schlafen, den Schlaf muss ich nämlich dringendst nachholen. (lacht)

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