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Rekord für Nicole Zihlmann am Heimmeeting

Für einen Schweizer Rekord zeichnete im Hammerwurf der Frauen Nicole Zihlmann verantwortlich. Die 31-jährige Luzernerin verbesserte die eigene, vor zwei Jahren in Dischingen erzielte Bestmarke um 2,59 m auf 67,42 m.
Turi Bucher
Hammerwerferin Nicole Zihlmann freut sich über Platz 2.Bild: Key (Luzern, 9. Juli 2018)

Hammerwerferin Nicole Zihlmann freut sich über Platz 2.Bild: Key (Luzern, 9. Juli 2018)

Das erste Highlight am diesjährigen Luzerner Meeting setzte es ab, bevor sich die Zuschauerränge im Leichtathletik-Stadion überhaupt so richtig gefüllt hatten. Und das erst noch auf einem Nebenplatz, praktisch ohne Zuschauer: Die Luzernerin Nicole Zihlmann, die Ende Monat 32 Jahre alt wird, sorgte in der Hammerwurf-Disziplin für einen Schweizer Rekord: Zihlmann warf auf 67,42 m und wurde so Meeting-Zweite. Ihr vormaliger Bestwert: 64,83 m. Damit warf sie den Hammer an diesem warmen Sommerabend rund zweieinhalb Meter weiter als bei ihrem letzten Rekord aus dem Jahr 2016.

Wieso gerade in Luzern diese herausragende Leistung? «Nun, schliesslich ist das mein Heimmeeting», erzählte die in Littau wohnhafte Zihlmann. Nun rückt für sie sogar die Qualifikation für die Europameisterschaften in Berlin in Reichweite. Schafft sie die erforderlichen 69 m? «Schwierig zu sagen», meinte Zihlmann, «jetzt muss ich zuerst einmal den Rekord von Luzern verarbeiten.» Noch in dieser Woche an den Schweizer Meisterschaften in Zofingen hat Nicole Zihlmann eine erste Gelegenheit, sich an die 70-m-Grenze heranzutasten. Der Hammerwurf-Wettbewerb wurde von der Argentinierin Jennifer Dahlgren mit einer Weite von 68,12 m gewonnen.

Kein Speerwurf-Spektakel wie im letzten Jahr

Nach der Speerwurf-Sensation vom letzten Jahr, als der Deutsche Johannes Vetter sein Gerät 94,44 m weit warf, richteten sich die Augen des Luzerner Publikums am Montagabend auf den deutschen Thomas Röhler. Der Olympiasieger von Rio de Janeiro figuriert in der Ewigen Bestenliste der Speerwerfer mit einer persönlichen Bestweite von 93,90 m auf Rang 3. Zum grossen Spektakel wie vor zwölf Monaten wurde das Speerwerfen am Montagabend nicht. Röhler musste sich dem Esten Magnus Kirt geschlagen geben, der mit einer Weite von 85,42 m siegte. Röhler zeigte sich aber gleichwohl zufrieden: «Ich habe eine intensive Trainingsphase hinter mir. Ich spürte in diesen Tagen in Luzern, dass meine Beine etwas müde waren. Trotzdem bin ich happy. Es hat auch diesmal wieder Spass gemacht in Luzern, und diesen zweiten Rang bezeichne ich als solide Leistung.» Röhler weiter: «In Luzern war es diesmal nicht möglich, die 90-m-Grenze zu erreichen. Die Speere, nicht nur meine, flogen sehr schnell hoch, sackten aber dann auch schnell ab.» Der 26-Jährige fliegt nun heute Dienstag direkt von Zürich weiter in Richtung Marokko, wo am Freitag in Rabat ein Diamond-League-Meeting stattfindet.

Röhler weiss, dass seine Speere in rund zwei Wochen an den Deutschen Meisterschaften in Nürnberg und im August dann an der EM in Berlin nicht mehr absacken dürfen, dass er weiter werfen muss als diese 84,25 m vom Montagabend in Luzern, wenn er wieder aufs Podest steigen will.

Vier Tage nach ihrem Schweizer Rekord über 100 m (11,03) an der Athletissima in Lausanne zeigte Mujinga Kambundji (Mitte) auch am Meeting in Luzern in ihrer Paradedisziplin eine starke Leistung. Bei leichtem Rückenwind (0,2 m/s) verwies die 26-Jährige ihre hochkarätige Konkurrenz in die Schranken. (Bild: Roger Grütter (Luzern, 9. Juli 2018))
Kambundji holte sich den Sieg über die 100 m in 11,12 Sekunden vor der Südafrikanerin Carina Horn (11,13) und Jenna Prandini (11,14) aus den USA. (Bild: Roger Grütter (Luzern, 9. Juli 2018))
Mujinga Kambundji (Mitte) läuft über 200 Meter in 22,48 als Zweite ins Ziel. Die Bernerin pulverisiert ihre Saisonbestleistung, diese lag bei 22,72 Sekunden, nur gerade 0,06 Sekunden fehlen zur persönlichen Bestleistung. (Bild: Roger Grütter (Luzern, 9. Juli 2018))
Für einen Schweizer Rekord zeichnete im Hammerwurf der Frauen Nicole Zihlmann verantwortlich. (Bild: Urs Flüeler / Keystone (Luzern, 9. Juli 2018))
Die 31-jährige Luzernerin verbesserte die eigene, vor zwei Jahren in Dischingen erzielte Bestmarke um 2,59 m auf 67,42 m. (Bild: Alexandra Wey / Keystone (Luzern, 9. Juli 2018))
Der Sempacher Jonas Schöpfer wird über 800 Meter in 1:48.88 Minuten Achter. (Bild: Roger Grütter (Luzern, 9. Juli 2018))
Lea Sprunger wird über 400m-Hürden Vierte. (Bild: Roger Grütter (Luzern, 9. Juli 2018))
Bruno Schürch vom LC Zürich wird beim Speerwerfen Siebter. Sein Speer fliegt auf 68.08 Meter. (Bild: Urs Flüeler / Keystone (Luzern, 9. Juli 2018))
Balazs Baji (Ungarn) siegt in 13,35 Sekunden über 110 Meter Hürden. (Bild: Urs Flüeler / Keystone (Luzern, 9. Juli 2018))
Natoya Goule (Jamaika) gewinnt über 800 Meter in 2:00:33. (Bild: Urs Flüeler / Keystone (Luzern, 9. Juli 2018))
Géraldine Ruckstuhl aus Altbüron beim Speerwerfen. (Bild: Roger Grütter (Luzern, 9. Juli 2018))

Ajla Del Ponte vom ST Bern läuft im B-Final über 100m in 11,46 als Dritte ins Ziel. (Bild: Urs Flüeler / Keystone (Luzern, 9. Juli 2018))
Salome Kora vom LC Brühl läuft über 100 Meter im B-Final als 4. in 11,47 ins Ziel (Bild: Urs Flüeler / Keystone (Luzern, 9. Juli 2018))
Julia Niederberger (18) vom LA Nidwalden ist über 100 Meter beim nationalen Programm die schnellste Läuferin. Die Zeit: 12.09 Sekunden. (Bild: Urs Flüeler / Keystone (Luzern, 9. Juli 2018))
Carolina Tuigong aus Kenia siegt bei den Frauen über 3000m Steeple. (Bild: Urs Flüeler / Keystone (Luzern, 9. Juli 2018))
Alonso Edward (Panama, rechts) gewinnt über 200m in 19,90 Sekunden. (Bild: Urs Flüeler / Keystone (Luzern, 9. Juli 2018))
Clayton Murphy (USA, Mitte) gewinnt die 800m in 1:46,41 Minunten. (Bild: Urs Flüeler / Keystone (Luzern, 9. Juli 2018))
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Spitzenleichtathletik Luzern

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