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REITEN: Aussenseiterin gewinnt Dernière des CSI Zürich

Pius Schwizer freut sich beim Weltcupspringen des CSI im Hallenstadion in Zürich mit About A Dream über den zweiten Platz. Der Sieg liegt ausser Reichweite.

Bei der Dernière des CSI Zürich büsste Pius Schwizer im Stechen in der mit 243000 Franken dotierten Prüfung 1,11 Sekunden auf die überraschende Siegerin Stephanie Holmen aus Schweden ein. Die 27-Jährige im Sattel von Flip’s Little Sparrow wurde für eine gewagte Routenwahl belohnt. Auch der drittklassierte Franzose Kevin Staut mit Silver hatte keine Chance.

Von den fehlerlosen 14 Paaren nach dem ersten Umgang, darunter vier Schweizer Duos, ritt Holmen im Stechen als Einzige eine radikale Wendung. Sie machte keinen Bogen um den Oxer, sondern ritt gleich schräg auf das nächste Hindernis zu – eine Variante, die wohl von vielen Reitern gar nicht in Betracht gezogen worden war. Holmen bestritt erst ihr zweites Weltcupspringen. Sie arbeitet im Stall von Europameister Peder Fredricson, welcher Holmen auch den Tipp für die Routenwahl gab. Ihr Sieg und somit das verspätete Geschenk zu ihrem Geburtstag vom Samstag zeichnete sich früh ab.

Dritter Triumph in Zürich verpasst

Die Schwedin hatte als Nummer zwei des Stechens eine Vorgabe gemacht, die ohne die radikale Routenwahl nicht zu knacken war. Die Aussenseiterin – sie war bei den Buchmachern unter den 32 ausgewählten Namen von 39 Startern nicht zu finden – überraschte auch Schwizer, der nach 2014 und 2016 seinen dritten Weltcuptriumph im Hallenstadion verpasste. Der 55-Jährige traute seiner erst neunjährigen Stute diese Wendung, wie sie Holmen gewählt hatte, nicht zu.

Guerdat und Fuchs mit Fehlern

Steve Guerdat fehlte derweil im Stechen. Die Schweizer Nummer eins setzte nicht auf eines seiner Top-Pferde, sondern auf die erst zehnjährige Ulysse. Guerdat wird als einziger Springreiter beim Weltcupfinal Mitte April in Paris starten. Dies zeichnet sich deutlich ab, obwohl noch zwei Qualifikationsprüfungen ausstehen. Mit Martin Fuchs, der mit Clooney gestartet war, verpasste auch die grösste Schweizer Hoffnung die Kurzentscheidung. (sda)

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