Regtop wird Stürmertrainer bei Aarau

FUSSBALL. Der FC Aarau verstärkt seinen Betreuerstab mit einem Mann, der in der Ostschweiz bestens bekannt ist: Der frühere St.Gallen-Spieler und spätere Brühl-Trainer Erik Regtop soll dafür sorgen, dass die Stürmer des abstiegsbedrohten Super-League-Vereins wieder treffen.

Drucken
Teilen
Nicht mehr an der Seitenlinie bei Brühl, sondern neu auf dem Platz mit Aaraus Stürmern: Erik Regtop. (Bild: Archiv/Urs Jaudas)

Nicht mehr an der Seitenlinie bei Brühl, sondern neu auf dem Platz mit Aaraus Stürmern: Erik Regtop. (Bild: Archiv/Urs Jaudas)

Der FC Aarau reagiert auf die aktuelle Torflaute mit nur einem Treffer in fünf Rückrunden-Partien: Er verpflichtet per sofort den 47-jährigen Holländer Erik Regtop als Stürmertrainer. Das teilte der Verein am Donnerstagmittag mit.

19 Tore für den FCSG
Erik Regtop wird der Aarauer Offensivabteilung in mehreren Einheiten pro Woche zur Verfügung stehen. Nach Engagements unter anderem bei Ajax Amsterdam und Groningen kam der Holländer 1996 in die Schweiz: Als Mittelfeldspieler erzielte er für den FC St.Gallen bis 1998 in 43 Spielen 19 Tore. In der Folge wechselte er zu Nizza, bevor er diverse Engagements im Vorarlberg annahm.

Erfolgreiche Zeit bei Brühl
2005 beendete Erik Regtop seine Profikarriere und wechselte als Spielertrainer zu Altstätten und danach zu Montlingen. In der Folge wurde er Trainer des SC Brühl. Er führte den Verein 2011 bis in die Challenge League, stieg mit ihm aber sogleich wieder in die 1. Liga Promotion ab. Dort sorgte Regtop im Juni 2013 für Furore, als er sich in einem Cupspiel gegen Delémont wegen akuter Personalnot selbst einwechselte - und prompt zu drei Toren die Vorarbeit leistete. Nach einem missratenen Start in die laufende Saison trennte sich der SC Brühl im vergangenen September dann per sofort von Regtop.

"Aktuell noch Tabellenletzter"
Wie der "Blick" vor einigen Tagen schrieb, interessierte sich der FC Aarau zuletzt offenbar dafür, seinen früheren Stürmerstar Petar Alexandrov als Stürmertrainer zu verpflichten. Das Ansinnen scheiterte aber, weil der FC St.Gallen sein Veto einlegte - der Bulgare trainiert seit vergangenem Sommer die Stürmer der Espen. So setzen die Aarauer ihrerseits nun halt auf einen früheren Espen, der ihren Angreifern zeigen soll, wie das Toreschiessen geht. Und die FCA-Verantwortlichen scheinen sehr optimistisch zu sein, was die Qualitäten des Holländers angeht: In ihrem Communiqué schreiben sie, der FC Aarau sei "aktuell noch Tabellenletzter". (dwa)

Aktuelle Nachrichten