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Die Tennis-Interclub-Saison beginnt mit zwei Luzerner Spitzenteams

Mit drei NLB-Mannschaften startet die Zentralschweiz am Samstag (12.00 Uhr) in die Interclub-Saison. Die Zielsetzungen sind recht unterschiedlich.
Albert Krütli
Die 23-jährige Chiara Volejnicek will sich mit dem NLB-Frauenteam von Luzern Lido nach vorne orientieren. Bild: Boris Bürgisser (Luzern, 27. Mai 2017)

Die 23-jährige Chiara Volejnicek will sich mit dem NLB-Frauenteam von Luzern Lido nach vorne orientieren. Bild: Boris Bürgisser (Luzern, 27. Mai 2017)

Die Zentralschweiz ist in den drei höchsten Interclub-Kategorien der Aktiven noch mit acht Equipen vertreten, das sind gegenüber dem Vorjahr drei weniger. Der Aderlass betrifft die NLC mit den Abstiegen der Männer von Zug II sowie der Frauen von Allmend Zug und Sursee (Rückzug). Das NLA-Frauenteam des TC Sursee bestreitet anfangs August seine zweite Saison in der höchsten Klasse.

Dank dem Aufstieg der Frauen von Allmend Luzern spielen neu drei Mannschaften in der NLB. Für die Luzernerinnen wird es allerdings äusserst schwierig, den angestrebten Ligaerhalt zu erreichen. «Von der Klassierung her sind wir der Konkurrenz klar unterlegen», sagt Captain Corinne Erni, die gleichzeitig stolz darauf ist, dass ihr Team aus lauter Zentralschweizerinnen besteht. Am ehesten in Reichweite liegt Hörnli Kreuzlingen, der erste Gegner vom Samstag. «In diesem Auswärtsspiel müssen wir so viele Punkte wie möglich holen.»

Ganz anders präsentiert sich die Ausgangslage von Luzern Lido, dem letztjährigen Zweiten, auch wenn das primäre Ziel der Ligaerhalt ist. «Wir wollen uns nach vorne orientieren», sagt Captain Chiara Volejnicek, die auf die auswärtigen Dienste der Walliserin Sandy Marti, der Zürcherin Jenny Dürst und der Genferin Sarah Ottomano zählen kann. Während Allmend Luzern nur gerade zwei N-Spielerinnen im Kader hat, sind es bei Luzern Lido deren sechs. Zum Auftakt empfängt Lido das starke Team aus Zofingen mit Leaderin Ylena In-Albon (N1.8).

Allmends Männer mit einer guten Mischung

Die Männer von Allmend Luzern, die im letzten Jahr Platz 3 erreichten, beginnen zu Hause gegen Drizia Genf. Der Vorjahresfinalist muss viele Abgänge verkraften, hat nur noch zwei N-Spieler im Kader und dürfte gegen den Abstieg zu kämpfen haben. Mit Peter Torebko (31), René Schulte und Peter Mayer-Tischer hat Allmend drei Deutsche im Kader. Dazu kommen die Luzerner Adam Moundir (23), Raphael Lustenberger (30) und Noah Lopez (17) sowie der 18-jährige Aargauer Jonas Schär und der Baselbieter Laurent Wickli (20).

Die zum Favoritenkreis zählenden Luzerner haben eine gute Mischung aus Routiniers und jungen, aufstrebenden Spielern. «Ich freue mich auf diese Saison, vor allem auf die Auftritte unseres erfolgshungrigen Nachwuchses», sagt Captain Philipp Dillschneider. Torebko, Allmends Nummer 1, der 2012 die Nummer 182 der Weltrangliste war, steht aktuell auf Platz 471. Er wird allerdings am Samstag nicht zum Einsatz kommen, denn er bestreitet in dieser Woche das 25000-Dollar-Future-Turnier in Santa Margherita die Pula in Italien. Moundir ist beim 15000-Dollar-Future-Turnier in Kairo (Ägypten) beschäftigt und dürfte ebenfalls fehlen. Zudem muss Dillschneider auf Noah Lopez (Schulprüfung) verzichten.

Aufgrund der schlechten Wetterprognosen für das Wochenende dürfte für viele Teams der Interclub-Start ins Wasser fallen. Die NLB-Teams, die alle am Samstag um 12 Uhr antreten müssen, haben dagegen Spielpflicht. Die Lido-Frauen und Allmend-Männer würden ihre Heimspiele im Sportpark Pilatus in Kriens austragen.

NLC: TC Zug und Meggen mit Ambitionen

In der NLC steht für die Männer von Allmend Luzern sowie die Frauen von Luzern Lido der Ligaerhalt im Vordergrund. Der TC Zug möchte dagegen wie in der Saison 2018 die Aufstiegsspiele erreichen. Ihre Nummer 1, der erst 17-jährige Andrin Züllig (N4.122), hat sich im letzten halben Jahr im nationalen Ranking um 54 Plätze nach vorne gearbeitet, erstmals die N-Klasse geschafft und ist jetzt der beste Zuger Tennisspieler. Auch Meggen, das Team von Christian Dillschneider, darf mit vier N4-Spielern die Promotionspartien ins Visier nehmen.

Männer, NLB

Gruppe 1: Allmend Luzern, Büsingen, Horgen, Drizia Genf, Teufenthal, Sonnenberg.

Allmend Luzern. Kader: Peter Torebko (N1.10, GER). Adam Moundir (N2.12). Raphael Lustenberger (N2.14). René Schulte (N2.25, GER). Jonas Schär (N3.32). Peter Mayer-Tischer (N3.75, GER). Noah Lopez (N4.81). Laurent Wickli (N4.14). – Captain: Philipp Dillschneider.

1. Runde. Samstag: Allmend Luzern – Drizia Genf (12.00).

Gruppe 2: Rapperswil, Frohberg Stäfa, Lugano 1903, LTC Winterthur, Geneva Country Club, Seeblick Zürich.

Modus: Die beiden Gruppensieger spielen um den Aufstieg in die NLA. Die beiden Gruppenletzten steigen in die NLC ab.

Frauen, NLB

Gruppe 1: Allmend Luzern, Luzern Lido, Zofingen, Grasshoppers Zürich, Geneva Country Club, Hörnli Kreuzlingen.

Luzern Lido. Kader: Sandy Marti (N2.19). Jessica Crivelletto (N3.32). Jenny Dürst (N3.35). Tina Nadine Smith (N3.37). Chiara Volejnicek (N4.54). Sarah Ottomano (N4.60). Samira Giger (R1). – Captain: Chiara Volejnicek.

Allmend Luzern. Kader: Kristina Milenkovic (N3.33). Sina Amrhein (N4.63). Florence Fischer (R1). Corinne Erni (R1). Nicole Riner (R1). Selina Kaufmann (R2). Alexandra Wimmer (R3). Lea Amrhein (R3). – Captain: Corinne Erni.

1. Runde. Samstag: Luzern Lido – Zofingen (12.00). Hörnli Kreuzlingen – Allmend Luzern (12.00). – Modus: Der Gruppenerste steigt in die NLA auf, der Gruppenletzte steigt in die NLC ab.

Männer, NLC

Gruppe 1: Allmend Luzern, Lido Lugano, LTC Winterthur, Locarno. – 1. Runde. Samstag: Locarno – Allmend Luzern (13.15).

Gruppe 5: Meggen, Froburg Trimbach, Givisiez, Aarau. – 1. Runde. Samstag: Meggen – Froburg Trimbach (11.30).

Gruppe 10: TC Zug, Grasshoppers Zürich, Egnach, Dietikon. – 1. Runde. Samstag: Dietikon – TC Zug (11.00).

Frauen, NLC

Gruppe 1: Luzern Lido, Stade-Lausanne, Drizia Genf, Waidberg Zürich. – 1. Runde. Samstag: Luzern Lido (11.00).

1. Liga

Männer. Gruppe. 28: Allmend Luzern. – 29: Allmend Zug. – 31: Baar. – 33: Luzern Lido II. – 35: Horw, Sursee I, Wolhusen. – 36: Seedorf II. – 37: Sursee II, Meggen. – 38: Macumba Ibach. – 41: Küssnacht. – 42: Sempach, Malters. – 43: Seedorf I. – 44: Luzern Lido I. – 45: TC Zug. – 47: Alpnach.

Frauen. Gruppe 16: Allmend Luzern. – 17: Hünenberg. – 23: Horw. – 25: Kriens, Entlebuch, Allmend Zug.

Altersklassen

NLA, Männer. 45+, Gruppe 2: Luzern Lido. – 70+, Gruppe 2: Allmend Luzern.

NLA, Frauen.30+, Gruppe 1: Baar. – 50+, Gruppe 2: Küssnacht.

NLB, Männer. 35+, Gruppe 1: Seedorf. – 55+. Gruppe 3: Lido Luzern. – Gruppe 4: Küssnacht. – 65+. Gruppe 2: TC Zug.

NLB, Frauen. 30+, Gruppe 4: Luzern Lido. – 40+. Gruppe 1: Hünenberg. – Gruppe 2: Schenkon. – 50+. Gruppe 4: Blau-Weiss Ägeri.

NLC, Männer. 35+. Gruppe 2: Horw. – Gruppe 5: Hünenberg. – 45+. Gruppe 2: Küssnacht. – Gruppe 8: Baar. – 55+. Gruppe 1: Zug. – Gruppe 8: Allmend Luzern.

NLC, Frauen, 30+. Gruppe 1: Küssnacht. – Gruppe 8: Ebikon. – 40+. Gruppe 3: Macumba (Ibach).

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