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Zuger setzen sich in Szene

Die Zuger Segler können sich an der Windweek in Brunnen auch bei der J70-Klasse in Szene setzen. Die Luzerner haben den Anschluss an die Spitze noch nicht geschafft.
Walter Rudin
Peter Müller, Roman Burkard und Andreas Eggimann (von links) holen die Bronze-Medaille an der Yngling Schweizer Meisterschaft. (Bild: Walter Rudin (Brunnen, 26. August 2018)

Peter Müller, Roman Burkard und Andreas Eggimann (von links) holen die Bronze-Medaille an der Yngling Schweizer Meisterschaft. (Bild: Walter Rudin (Brunnen, 26. August 2018)

Zum Auftakt der J70-Klassenmeisterschaft und der Schweizer Meisterschaft der Ynglinge am letzten Freitag suchten die Organisatoren des Regattavereins Brunnen noch vergeblich nach Wind. Erst am Samstagmittag setzte dann vor Flüelen konstanter Westwind ein, der drei Wettfahrten ermöglichte. Sonntags gab es bei schöner Thermik dann nochmals zwei Läufe.

Es fehlten an der Klassenmeisterschaft der J70-Boote einige Top-Teams, da gleichzeitig der 4. Act der Swiss Sailing Super League, der Schweizer Clubmeisterschaft der Segler, auf demselben Bootstyp in Davos ausgetragen wurde. Zentralschweizer Segelklubs sind aber in der höchsten Spielklasse nicht mehr vertreten und waren deshalb zahlreich am Start. Im Kampf um die Medaillen konnten sie aber nicht mitreden. Dominiert wurde diese KM vom deutschen Team von Markus Wieser, der mit drei Laufsiegen am ersten Tag schon alles klar machte.

Altmeister Peter Müller segelt zu Bronze

Von den Zentralschweizer Akteuren konnten sich die Zuger Teams am besten in Szene setzen. Im 24 Boote umfassenden Feld platzierten sich Team Oldani und die Crew Ansgar Adamczyk in den Top 7 und unterstrichen damit, dass die Aufbauarbeit beim Yachtclub Zug Früchte trägt und man mittlerweile auf mehrere Topteams zurückgreifen kann. Das hat sich ja auch in den Resultaten der 2. Klubliga gezeigt, wo Zug mit dem Aufstieg liebäugeln darf. Einige Luzerner Crews, die erst kürzlich von der Platu-Klasse auf die J70 gewechselt haben, müssen noch um den Anschluss kämpfen. Das beste Luzerner Team mit David Erismann am Steuer ist auf Platz 13 zu finden.

Die Yngling-Klasse ist oft für grosse Regatten in Brunnen zu Gast. 2013 wurde da sogar die Weltmeisterschaft ausgetragen und just zum 50. Geburtstag des Bootes konnte hier wieder eine Yngling Schweizer Meisterschaft stattfinden. 17 Teams waren am Start, nur eine Crew aus der Zentralschweiz, nämlich Peter Müller aus Zug mit Roman Burkard und Andreas Eggimann. Dank konstanter Leistungen in allen Wettfahrten konnten sie am Schlusstag noch auf Platz drei vorstossen. Der 72-jährige Peter Müller hat mit dem Gewinn der Bronze-Medaille gezeigt, dass er immer noch topfit ist und auf einem hohen Niveau segelt. Ans Aufhören denkt er noch lange nicht, auch nicht mit der Yngling-Jacht. Ob das wohl damit zu tun hat, dass Yngling auf Deutsch «Jüngling» heisst?

Mit der «Windweek Challenge Night» gibt es wieder eine Nachtregatta in der Zentralschweiz. Der Event gehört zur Serie des Vierwaldstättersee Cups. Bei Dauerregen und ungewohnt tiefen Temperaturen starteten am Samstagabend 20 Jachten vor Brunnen, um nach Stansstad und zurück zu segeln. Immerhin gab es die ganze Nacht etwas Wind, sodass auch die letzten Teams bereits am Morgen zurück waren. Die Quant28 von Andreas Zimmerli (Segelclub Uri) kehrte nach knapp sieben Stunden als Erste zurück. Schnellste Kreuzerjacht nach berechneter Zeit war die 40-jährige Granada31 von Simon Spiller aus Stansstad.

Hinweis

Infos auf: rv-brunnen.ch

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