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Der FC Sarnen hat zu wenig Qualität und Routine

Der FC Sarnen kam nie in Fahrt und steckt tief im Abstiegsstrudel.
Ruedi Vollenwyder
Nando Omlin und sein FC Sarnen haben eine schwierige Vorrunde hinter sich. Bild: Domonik Wunderli

Nando Omlin und sein FC Sarnen haben eine schwierige Vorrunde hinter sich. Bild: Domonik Wunderli

Fussball Schon vor dem Saisonstart in der 2. Liga inter war klar: Auf den neuen Sarnen-Trainer Roger Mathis wartet eine Herkulesaufgabe. Denn die gewichtigen Abgänge von Abwehrspieler André Röthlin und der Offensivspieler Dominic Ineichen, Luca Vogel sowie Marcel Bühler wurden nicht kompensiert. Für Mathis damals kein Hindernis, positiv zu denken. «Wir setzen bewusst auf eigene Junioren. Diese in die Mannschaft einzubauen, ist anspruchsvoll, aber auch befriedigend. Ich wusste, was mich beim FC Sarnen erwartet. Die Vereinsphilosophie, mit eigenen Junioren zu arbeiten, hat mich überzeugt», liess er sich damals zitieren.

Wenn da nur nicht der ausbleibende Erfolg wäre, der die Stimmung im Verlaufe der Vorrunde auch beim Trainergespann Roger Mathis und Aniello Merola merklich dämpfte. Die Realität ist brutal: Sarnen liegt mit nur sechs Punkten abgeschlagen auf dem letzten Tabellenplatz, neun Punkte hinter einem Abstiegsrang. Die junge und unerfahrene Mannschaft konnte in den 14 Vorrundenpartien nebst drei Remis nur einen einzigen 1:0-Sieg gegen 1.-Liga-Absteiger Mendrisio landen. In einigen Partien wurde das junge Team für seine gute Leistung nicht honoriert. So zum Beispiel bei der 2:3-Niederlage gegen Rotkreuz oder beim 3:3-Remis gegen Sursee.

Die grösste Sarner Baustelle ist aber die Offensive. Nebst diesen sechs Treffern fanden in den restlichen zwölf Partien nur noch acht Bälle den Weg ins gegnerische Tor. Eindeutig zu wenige, um mehr Punkte sammeln zu können.

Ähnliche Situation wie vor Jahresfrist

In einer ähnlichen tristen Situation steckte der FC Sarnen bereits in der letzten Spielzeit. Unter Trainer Ricardo Pereira hatten die Obwaldner damals nur sieben Punkte auf dem Konto. Mit einer beeindruckenden Rückrunde schafften sie sensationell noch den Ligaerhalt. Ob dieses Kunststück ein weiteres Mal gelingt, ist fraglich. Denn der Mannschaft fehlt es an Qualität, Routine und Spielkultur, um dieses Husarenstück nochmals wiederholen zu können.

Im letzten Spiel vor der Winterpause wartet noch ein harter Brocken. Die Obwaldner müssen in der ersten Cup-Qualifikationsrunde nach Willisau (Samstag, 18.00, Schlossfeld) reisen, dem überraschenden Wintermeister in der 2. Liga inter. In der Vorrunde kassierte Sarnen eine 1:3-Niederlage gegen die Luzerner Hinterländer.

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