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Zentralschweizer Exploit an den Jugendspielen bleibt aus

An den Olympischen Jugendspielen in Baku verlieren die Schweizer Handballerinnen und verpassen die Medaillenränge knapp.
Stefanie Barmet
Die Zuger Stabhochspringerin Ronja Wengi schafft in Baku die Höhe von 3,60 Meter. Bild: Stefan Kaiser (Zug, 15. Juli 2019)

Die Zuger Stabhochspringerin Ronja Wengi schafft in Baku die Höhe von 3,60 Meter. Bild: Stefan Kaiser (Zug, 15. Juli 2019)

Das 15. European Youth Olympic Summer Festival (EYOF) in Baku ging am Samstag zu Ende. Über 4000 Athleten aus mehr als 50 Ländern massen sich in den zehn olympischen Sportarten Leichtathletik, Basketball, Radsport, Handball, Kunstturnen, Judo, Ringen, Schwimmen, Tennis und Volleyball. Dabei hatten die Teilnehmenden mit Temperaturen von über 30 Grad und starkem Wind zu kämpfen.

78 Schweizer Athleten wurden für’s EYOF selektioniert –darunter auch ein Innerschweizer und zehn Innerschweizerinnen. Mit vier Medaillen im Gepäck trat die Schweizer Delegation am Sonntag die Heimreise an. Dafür verantwortlich zeigten sich die Leichtathletinnen. Valentina Rosamilia (800 Meter) und Marithé Engondo (Hochsprung) gewannen Silber, Ditaji Kambundji (100 Meter Hürden) sowie die Medley-Staffel mit ­Valentina Rosamilia, Lea Ammann, Seraina Joho und Selina Furler gewannen die Bronzemedaille.

Ohne Medaillen kehrten die Innerschweizer Athleten zurück. Den Handballerinnen fehlte nicht viel zum grossen Coup. Die U18-Nationalmannschaft, der mit Carmen Jund (Oberkirch), Juliette Meier (Nottwil), Soraya Schaller (Ruswil), Norma Goldmann (Cham), Sina Hess (Baar), Anna Lena Speerli (Oberägeri), Debora Annen (Arth), Kyra Gwerder (Muotathal) und Celia Heinzer (Muotathal) neun Innerschweizerinnen angehörten, startete mit zwei Siegen in die Gruppenphase. In der letzten von drei Vorrundenpartien musste sich das Team zwar dem aktuellen Europameister Ungarn mit 20:28 ­geschlagen geben, konnte sich aber dennoch für den Halbfinal qualifizieren. In diesem hatten die Schweizerinnen gegen die Holländerinnen einen schweren Stand. Am Ende unterlagen sie jedoch mit 18:23 relativ deutlich.

Im Bronze-Spiel gegen Ungarn blieb der Exploit aus. Bereits nach 15 Minuten lag die Schweizer U18-Auswahl mit 3:8 hinten. In der zweiten Hälfte riskierte man viel und wechselte die Torhüterin gegen eine zusätzliche Feldspielerin aus, was mehrere Treffer ins leere Tor zur Folge hatte. Trotz tapferem Kampf blieb den Schweizerinnen am Ende der 20:30-Niederlage nur der undankbare vierte Rang. Gewonnen wurde das Turnier von den Französinnen, welche sich mit 23:21 gegen die Holländerinnen durchsetzen.

Umar Mavlaev wird toller Fünfter

Ebenfalls knapp hinter dem Podest klassierte sich der Ringer Umar Mavlaev, der im Freistil bis 65 Kilogramm antrat. Der Willisauer gewann seine ersten beiden Kämpfe souverän, ehe er im Halbfinal dem späteren Sieger Dzhabrail Gadhziev (AZE) mit 0:10 unterlag. Im Kampf um Bronze hatte der 17-Jährige gegen den Georgier Davit Patsinaschwili einen schweren Stand und verlor mit 0:11. Somit beendet der Nachwuchsringer des RC Willisau das Turnier auf dem starken fünften Rang.

Die Zugerin Ronja Wengi beendete ihre erste internationale Meisterschaft auf Rang elf. Sie vertrat die Schweiz im Stabhochsprung, wo direkt der Final ausgetragen wurde. Der Wettkampf verlief für die 16-Jährige nicht nach Wunsch. Nachdem die Athletin des LK Zug die Höhen von 3,20 und 3,40 Meter im ersten Versuch übersprungen hatte, war auf 3,60 Meter bereits Schluss. (stb)

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