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Der Yachtclub Luzern haucht sich ein neues Leben ein

Der Yachtclub Luzern ist nach dem Abstieg mit vier Laufsiegen optimal in die neue Saison gestartet. Derweil ist die Swiss Sailing League in finanzielle Schieflage geraten.
Walter Rudin
Das Team des Yachtclubs Luzern (von links): Brice Baizez, Markus Aebi, Nicolas Grüter, Lino Kersting (nicht auf dem Bild Jonas Wenger). Bild: Walter Rudin

Das Team des Yachtclubs Luzern (von links): Brice Baizez, Markus Aebi, Nicolas Grüter, Lino Kersting (nicht auf dem Bild Jonas Wenger). Bild: Walter Rudin

Die Clubmeisterschaft der Swiss Sailing League ist in finanzielle Schieflage geraten. Als Folge der Sparbemühungen wurde in allen drei Ligen je eine Spielrunde gestrichen. Das bedeutet, dass die Meisterschaft in der Promotion League lediglich in zwei Spielrunden ausgetragen wird. Der erste Act wurde am Wochenende vom Yachtclub Luzern (YCL) auf dem Vierwaldstättersee ausgetragen. Neben dem Gastgeber sind auch der Yachtclub Tivoli Luzern und der Regattaclub Dirt aus Sisikon in der dritthöchsten Liga vertreten.

Segler sind allwettertauglich und das war am Wochenende auch bitter nötig. An beiden Regattatagen herrschten garstige, nasskalte Bedingungen. Immerhin gab es reichlich Wind, die vielen Dreher machten den Seglern die Sache aber nicht einfach. Am Samstag konnten die zwölf Clubs jeweils drei, am Sonntag zwei Wettfahrten aussegeln.

Ein Franzose ist der Hoffnungsträger

Der YCL war letzte Saison sang- und klanglos in die Promotion League abgestiegen. Für einen Neustart konnte mit Brice Baizez ein Spitzensegler aus Frankreich ins Team integriert werden. «Im Herbst ist Baizez erstmals mit dem Team gesegelt. Ich habe sofort gesehen, dass die Chemie stimmt, und habe ihn zum Teamchef gemacht», erklärte Sportchefin Susan Buchecker. Unter seiner Führung war das Team nicht wiederzuerkennen. Gute Starts und ein hervorragendes Gefühl, die drehenden Winde richtig zu lesen, führten zu vier Laufsiegen und damit zur souveränen Führung.

Leicht enttäuscht zeigten sich die Segler von Tivoli, die letzte Saison den Aufstieg nur knapp verpasst hatten, jetzt aber nur Sechste wurden. «Wir konnten unser Potenzial nicht ausschöpfen», meinte Präsident Daniel Treyer. «Ende Juni wollen wir es an der EM der J70er-Klasse besser machen.» Sisikon, das dritte Zentralschweizer Team, musste bei seinem ersten Auftritt in der Segelliga Lehrgeld bezahlen und konnte nie ernsthaft in die Entscheidungen eingreifen.

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