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Die Stanser Handballerinnen versprechen: «Wir werden üben, üben, üben!»

Die Frauen des BSV Stans werden seit dieser Saison von zwei Spielerinnen trainiert. Im Heimspiel gegen Arbon fordern sie einen Sieg.
Stephan Santschi
Bilden seit dieser Saison das Trainer-Duett beim BSV Stans: Steffie Seerup Olesen (oben) und Gréta Grandjean (unten). Bilder: Roger Grütter

Bilden seit dieser Saison das Trainer-Duett beim BSV Stans: Steffie Seerup Olesen (oben) und Gréta Grandjean (unten). Bilder: Roger Grütter

So richtig rund läuft es den Frauen des BSV Stans in der SPL 2 derzeit nicht. Nach sechs Spieltagen stehen sie nur auf dem vorletzten Rang, bereits vier Mal mussten sie den Platz als Verliererinnen verlassen. «Noch schaffen wir es nicht, über 60 Minuten konstant zu spielen», sagt Gréta Grandjean. «In den letzten zehn Minuten haben wir einige Punkte verloren», bemerkt Steffie Seerup Olesen.

Die 29-jährige Ungarin und die 28-jährige Dänin trainieren seit dieser Saison die Stanserinnen im Duett, womit sie gemeinsam die Nachfolge des zu GC Amicitia Zürich weitergezogenen Vicente Cotrina Cabal antraten. Beide sind weiterhin auch als Spielerinnen im Einsatz – Grandjean am linken Flügel und Seerup im Rückraum. «Die Zusammenarbeit klappt gut», sagt Grandjean, die auf der Bank noch auf die Unterstützung von zwei Männern zählen kann: Goalietrainer Markus Estermann und ihr Freund Balazs Pozsgai, der bis zu seiner Knieverletzung vor drei Jahren für die Stanser Männer gespielt hat.

Verjüngtes Team kämpft gegen den Abstieg

Die Chefin allerdings ist Gréta Grandjean – sie trägt die Hauptverantwortung im Coaching und im Training. Die ausgebildete Sportlehrerin Seerup sieht ihre «Kompetenzen im Kraft- und Lauftraining», wie sie sagt. Die Ursache für den Leistungseinbruch in den Schlussphasen ist dabei schnell gefunden: Es mangelt an Erfahrung und personeller Breite. Das Kader ist im Vergleich zu letzter Saison verjüngt worden, mit Samira Schardt, Ronja Schwab, Lara Ernst und Harpa Rut Jonsdottir haben wichtige Akteurinnen den Verein verlassen. Ersetzt wurden sie ausschliesslich mit Talenten aus der Region. «Wenn wir unsere Leistung abrufen, können wir in dieser Liga jeden Gegner schlagen. In uns steckt das Potenzial für die Aufstiegsrunde», ist Seerup überzeugt. Nur haben die Nidwaldnerinnen das bisher noch nicht unter Beweis stellen können. Deshalb gilt der Fokus vorderhand dem Ligaerhalt.

Zuletzt sind die Stanser Leistungen allerdings stabiler geworden. Ihre drei Punkte haben sich die Stanserinnen in den letzten drei Partien geholt, wobei die Niederlage vor einer Woche in Goldach sehr unglücklich zu Stande gekommen war. Bereits bei der Anreise gab es Probleme, eine Panne sorgte für eine 90-minütige Verspätung. Im Spiel sah es lange gut aus, 18 Minuten vor Schluss führten sie mit sechs Toren (20:14), ehe sie doch noch den Kürzeren zogen (26:27). «Das ist nicht schön, doch deshalb sind wir nicht traurig», sagt Grandjean und betont: «Wir werden üben, üben, üben! Die Zeit arbeitet für uns.»

Comeback von Barbara Schiffmann

Sich für den Aufwand belohnen und die Tabellensituation etwas freundlicher gestalten, wollen die Stanserinnen am Samstag, wenn Schlusslicht Arbon im Eichli gastiert (17.30 Uhr). «Dann muss ein Sieg her», sagen die beiden Spielertrainerinnen unisono. Seit dieser Saison wieder dabei, ist die 32-jährige Barbara Schiffmann. Die frühere Leistungsträgerin im rechten Aufbau spielte vor über zwei Jahren letztmals auf diesem Niveau, eine Schulterverletzung zwang sie zum Rücktritt. «Sie möchte nicht Liga-Topskorerin werden, sondern uns mit Ruhe und Erfahrung helfen», erklärt Gréta Grandjean. Damit es bald wieder rund läuft bei den Stanserinnen.

Spiele vom Samstag (Sporthalle Eichli). 17.30: Frauen, SPL2: Stans – Arbon. – 19.30. Männer, NLB: Stans – Möhlin.

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