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Zug-94-Trainer Ergün Dogru: «Wir sind unberechenbar»

Zug 94 startet mit einem neuen Trainer und vielen personellen Veränderungen in die neue Saison. Ergün Dogru sieht ein Team mit grossem Potenzial.
Michael Wyss
Zug-94-Trainer Ergün Dogru verlangt viel von seinen Spielern, gibt aber auch viel zurück. (Bild: Michael Wyss (Zug, 30. Juli 2018)

Zug-94-Trainer Ergün Dogru verlangt viel von seinen Spielern, gibt aber auch viel zurück. (Bild: Michael Wyss (Zug, 30. Juli 2018)

«Wir wollen einen attraktiven, unterhaltsamen Fussball zeigen und unseren Fans etwas bieten», verspricht Ergün Dogru. Der 45-jährige Winterthurer, der bei seinem Stammverein FC Töss die Leidenschaft zum Fussball entdeckte, ist neuer Cheftrainer beim Erstligisten Zug 94 (er folgte auf Roland Widmer). Wohnhaft ist der Familienvater dreier erwachsener Kinder in Baar. «Ich freue mich auf die neue Herausforderung. Zug 94 ist eine interessante Adresse mit einem schönen Stadion und bester Infrastruktur. Das Fanionteam zu trainieren, ist eine reizvolle Aufgabe für mich. Hier lässt sich was entwickeln. Ich sehe grosses Potenzial.»

Der Kontakt zu Zug 94 entstand durch Sportchef Dusan Ilic (34). «Wir führten einige Gesprä-che. Ich spürte das Vertrauen in meine Person und war fortan begeistert und überzeugt, hier etwas bewirken zu können. Es geht aber nur, wenn alle im Verein am gleichen Strick ziehen und wir eine verschworene Einheit sind.» Dogru, der im Besitz des Uefa-A-Diploms und eidgenössisch diplomierter Berufstrainer (Vorstufe Uefa-Pro-Lizenz) ist, verdient seinen Lebensunterhalt als Leiter Administration im Leistungscenter der FC Luzern-Innerschweiz AG. Zuletzt trainierte der 45-Jährige den Erstligisten FC Thalwil während der drei Saisons.

Favorit beim Startspiel in Biel

«Jung, wild, engagiert und hungrig», so bezeichnet Dogru seine Equipe und sagt: «Wir haben gute Transfers getätigt. Wir sind unberechenbar und können für jeden Gegner gefährlich werden.» Gut möglich, denn ein Blick auf die Kaderliste bestätigt Dogrus Aussage. Zug 94 hat sich mit mehreren erstligaerprobten Spielern und Akteuren aus der Nachwuchsabteilung des FC Luzern verstärkt. Auch die Einbindung des eigenen Nachwuchses geniesst Priorität. Auf eine Ran-gierung wollte sich der neue Cheftrainer dennoch nicht festlegen. «Wir nehmen Spiel für Spiel, gehen Schritt um Schritt. Ich bin aber davon überzeugt, dass wir viel Freude an dieser Truppe haben werden. Wir sind heiss und können den Saisonstart kaum erwarten. Auf das Start-spiel gegen den Aufsteiger Biel freuen wir uns sehr.» Mit welchem Ziel reist der auf dem Papier klare Favorit Zug 94 am Samstag (18.00 Tissot-Arena) zum Liganeuling? «Wir wollen ein gutes Resultat erzielen, sprich punkten. Ein positiver Auftakt in die Meisterschaft ist wichtig für die Moral und das Selbstvertrauen. Es wird kein einfaches Spiel, dessen bin ich mir bewusst. Wir werden gut vorbereitet sein.»

Cupwunsch: natürlich der FC Luzern

Priorität geniesst nicht nur die Meisterschaft, auch im Schweizer-Cup möchte Dogru mit Zug 94 die erste Hauptrunde (1/32-Final) überstehen. Am Samstag, 18. August, trifft sein Team (16.00 Hertiallmend) auf den Erstligisten Red Star Zürich. «Ich will dieses Spiel unbedingt gewinnen, denn wir träumen alle von einem Duell gegen den FC Luzern aus der Super League. Das wär ein grosses Ding für meine Jungs.» Was ist Dogru, der sich in privater Atmosphäre als ruhig bezeichnet, für ein Trainer-Typ? «Ich bin explosiv, emotional, kommunikativ und fordernd. Ich verlange viel, gebe aber auch viel zurück. Es ist ein Geben und Nehmen im Leben.»

Transfers. Zuzüge: Raphael Paglia (Cham), Geoffrey Le Bigonsan (Tuggen), Daniel Babic (Thalwil), Mario Pastore (Thalwil), Clirim Shabani (FCL U21), Tobias Kirschenhofer (Buochs), Noah Weiler (Seuzach), Yunus Emre Sahin (Ibach), Mario Perkovic (Brunnen), Lukas Bulut (Brunnen), Besar Sejdini (FCL U18), Martin Mijajlovic (FCL U18), Leond Kqira (FCL U18), Gjelbrim Sadiku (FCL U18), Haris Osmanbasic (Ebikon), Mertkaan Kahveci (2. Mannschaft), Kerim Gülec (Nachwuchs), Jérome Kirschenhofer (Nachwuchs), Samuel Pfister (Nachwuchs). – Abgänge: Davide Palatucci (Rotkreuz), Mentor Latifi (Rotkreuz), Denis Pozder (YF Juventus), Manuel Riedweg (Emmenbrücke), Florim Mani (Emmenbrücke), Kemil Festic (Rapperswil-Jona), Luca Bertucci (Rapperswil-Jona II), Valbon Saliji (Sursee), Samuel Yebra Basilio (Thalwil), Fatlum Sylejmani (Baar), Milan Anicic (?), Kevin Vögeli (?), Roland Widmer (?), Dominique Bader (Assistenztrainer Cham).

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