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Willkommenes Dessert für die Innerschweizer Langläufer

Der Luzerner Cyril Fähndrich holte an den Schweizer Langlauf-Meisterschaften auf der Gerschnialp als einziger Innerschweizer Junior zwei Medaillen. Es ist die Belohnung einer anstrengenden Saison.
Roland Bösch
Die Zentralschweizer Laura Bütler, Cyril Fähndrich, Lea Fischer, Avelino Näpflin und Nadine Fähndrich (von links) sichern sich am vergangenen Freitag an den Schweizer Meisterschaften im Sprint je eine Medaille. Bild: Andrea Hurschler (Engelberg, 29. März 2019)

Die Zentralschweizer Laura Bütler, Cyril Fähndrich, Lea Fischer, Avelino Näpflin und Nadine Fähndrich (von links) sichern sich am vergangenen Freitag an den Schweizer Meisterschaften im Sprint je eine Medaille. Bild: Andrea Hurschler (Engelberg, 29. März 2019)

Die Ausbeute der Innerschweizer Junioren an den nationalen Langlaufmeisterschaften auf der Gerschnialp ob Engelberg kann sich mit vier Medaillen sehen lassen. Zum Auftakt resultierten im Sprint am vergangenen Freitag drei Auszeichnungen. Laura Bütler (Engelberg) gewann Silber bei den U18, während sich Cyril Fähndrich und der Beckenrieder Avelino Näpflin Silber und Bronze bei den Junioren (U20) erkämpften.

Seine Kraftreserven ideal einzusetzen vermochte Cyril Fähndrich beim 30-km-Rennen am Samstag. Der Leader des Schweizer Junioren-Teams sichert sich damit Bronze. «Ich bin mit der Ausbeute zufrieden. Mehr ist einfach nicht mehr möglich gewesen», zog der Eigenthaler Bilanz. Die Vorzeichen waren für Cyril Fähndrich alles andere als gut. Vor Wochenfrist litt er noch an einer Mittelohrenentzündung. Entsprechend bezeichnete er die beiden Medaillen an den Schweizermeisterschaften als willkommenes Dessert am Ende einer erfolgreichen Saison.

Den Höhepunkt bildete für Fähndrich bekanntlich der Gewinn der Bronzemedaille an den Junioren-Weltmeisterschaften in Lahti (FIN). Seine konstanten Leistungen werden im letzten Junioren-Jahr unterstrichen durch den siebten Schlussrang in der Gesamtwertung des internationalen Continentalcups. «Bei fast allen Distanzrennen war ich der schnellste Schweizer, knapp verwehrt blieb mir im Continentalcup einzig ein Podestplatz», zeigt sich der Sportmittelschüler ehrgeizig. Die Müdigkeit ist Cyril Fähndrich anzusehen. Der Athlet des Skiclubs Horw blickt auf ein happiges Pensum zurück. Parallel zu den vielen Rennen absolvierte er während des Winters im Rahmen seiner kaufmännischen Ausbildung an der Sportmittelschule im Hotel Waldegg in Engelberg ein Praktikum. «Viel Zeit für mich selber blieb nicht. Aber vielleicht war ja gerade diese Kombination aus Sport und Beruf das Richtige», erklärt Cyril Fähndrich. Von Engelberg als Trainingsstandort ist Fähndrich im Hinblick auf die nächste Saison auf jeden Fall überzeugt. Nach dem Abschluss der Sportmittelschule im Juni 2019 plant er weiterhin im Klosterdorf zu trainieren und in einem Teilpensum in einem Hotel zu arbeiten.

Teamgold zum 100-Jährigen Bestehen des Skiclub Horw

Der Teamsprint bildete den Schlusspunkt der von Nordic Engelberg tadellos organisierten Schweizer Langlaufmeisterschaften auf der Gerschnialp oberhalb von Engelberg. In der 100-jährigen Geschichte des Skiclubs Horw kam es dabei zu einer Premiere. Das Duo Bianca Buholzer und Nadine Fähndrich sicherten sich die Goldmedaille bei den Frauen. Man könnte feststellen, dass dieser Erfolg nach den zwei Meistertiteln von Fähndrich im Sprint und im 30-km-Rennen die logische Konsequenz ist. Für das Mitglied der Nationalmannschaft ist hingegen klar: «Bianca Buholzer hat ebenso viel Anteil am Erfolg. Sie hat eine fantastische Leistung abgeliefert.» Die erst 17-jährige Athletin hat sich auf ihren drei 800 Meter langen Finalrunden gegen die durchwegs älteren Konkurrentinnen behauptet und Nadine Fähndrich an dritter Position liegend auf ihre letzte von drei Runden geschickt. Bei den Männern glückte dem Grenzwachtkorps die Verteidigung des letztmals im Jahr 2017 vergebenen Teamsprint-Titels. Zur Hälfte ging dieser Erfolg auf das Konto des Luzerners Ueli Schnider, der zusammen mit Erwan Käser ein taktisches Rennen lief. «Es war ein hartes Stück Arbeit. Unsere Strategie, ruhig zu bleiben und in den letzten beiden Runden anzugreifen, ging hervorragend auf», zogen die beiden Mitarbeiter des Grenzwachtkorps zufrieden Bilanz. (rb)

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