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Vom 0:2 zum 6:2 – Furiose Thurgauer Eishockeyspieler demütigen den Leader

Angeführt von einem überragenden Rückkehrer Léonardo Fuhrer gewinnt der HC Thurgau das Auswärtsspiel beim Swiss-League-Leader HC La Chaux-de-Fonds mit 6:2. Nach einem 0:2-Rückstand nach 25 Minuten drehen die Gäste auf und lassen dem Gegner keine Chance.
Thomas Ammann
Thurgaus US-Amerikaner Ryan Kenny (Bild: Mario Gacciolli)

Thurgaus US-Amerikaner Ryan Kenny (Bild: Mario Gacciolli)

Manch einer fühlte sich wohl an das Fussball-Länderspiel der Schweiz gegen Belgien vor knapp zwei Wochen zurückerinnert. Das Spiel zwischen dem HC La Chaux-de-Fonds und dem HC Thurgau wies frappante Parallelen auf. So zeigte der HC Thurgau wie das Schweizer Nationalteam seine beste Leistung in dieser Saison.

Zuerst waren nur die Jurassier effizient

Ebenso spielte auch der HC Thurgau gegen die aktuelle Nummer eins, den Leader der Swiss League. Und wie die Nationalmannschaft lagen auch die Thurgauer 0:2 zurück. Dabei boten sie La Chaux-de-Fonds von Beginn weg Paroli, versuchten den Gegner früh zu attackieren und mit aufsässiger Störarbeit vom eigenen Tor fernzuhalten.

Doch die Neuenburger zeigten sich gnadenlos effizient. In der 16. Minute übernahm Adam Hasani einen missglückten Befreiungsversuch von Thurgau-Torhüter Janick Schwendener und bediente den freistehenden Brett Cameron, der nur noch einzuschieben brauchte. Und in der 25. Minute hatte Alain Mieville leichtes Spiel, als der Puck nach Valentin Lüthis Geschoss via Latte und Rücken von Schwendener vor der Torlinie liegen blieb.

Fuhrer leitet die Wende ein

Alles deutete zu diesem Zeitpunkt auf einen souveränen Sieg von La Chaux-de-Fonds hin. Doch dann leitete Rückkehrer Léonardo Fuhrer in seinem ersten Spiel für den HC Thurgau seit dem 1. März 2016 die fulminante Wende ein. Nach einem gewonnenen Bully brachte Melvin Merola in der 27. Minute die Scheibe Richtung Tor, wo Fuhrer genau richtig stand und den Abpraller verwerten konnte.

Headcoach Stephan Mair hatte ein goldenes Händchen bewiesen, denn er hatte Fuhrer nach dem ersten Drittel als Center von der vierten in die zweite Sturmreihe mit Merola und Lars Frei versetzt. Und diese Linie war die Überragende an diesem Abend.

Nach dem 1:2 spielte eigentlich nur noch eine Mannschaft. Selbst in Unterzahl agierte Thurgau überlegen und kam durch Michael Loosli und Cody Wydo zu absoluten Topchancen. Doch wie auch Kenneth Ryan und Merola sündigten sie im Abschluss fahrlässig. Erst in der 38. Minute belohnten sich die Gäste für ihre drückende Überlegenheit mit dem Ausgleichstreffer durch Merola.

Es war erschreckend, wie schwach sich La Chaux-de-Fonds ab dem zweiten Drittel präsentierte. Schafften es die Neuenburger zu Beginn noch, die Gäste regelmässig an der eigenen blauen Linie zu stoppen und zu Scheibenverlusten zu zwingen, bedeutete im dritten Drittel praktisch jeder Thurgauer Angriff höchste Gefahr für das Tor von Tim Wolf. Und nun zeigten sich die Thurgauer auch effizient.

Doppelschlag innert 12 Sekunden

Zuerst traf Frei nach einem genialen Querpass von Fuhrer und dem folgenden Abschluss von Merola zum 3:2. Ein Doppelschlag innert 12 Sekunden nur zwei Minuten später führte schliesslich zur Entscheidung in dieser Partie. Kurios dabei: Zwischen den Treffern hatte La Chaux-de-Fonds-Coach Serge Pelletier noch ein Timeout genommen.

Den Schlusspunkt in dieser am Ende einseitigen Partie setzte der überragende Leonardo Fuhrer mit seinem zweiten persönlichen Treffer zum 2:6. Da endeten die Parallelen zum Fussball-Länderspiel, denn die Schweizer gewannen vor zwei Wochen «nur» mit 5:2.

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