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Volley Luzern erfüllt die Pflicht und peilt den vierten Rang an

Volley Luzern gewinnt das NLB-Spiel gegen Giubiasco-Bellinzona souverän mit 3:0-Sätzen.
Ruedi Vollenwyder
Die Luzernerin Leona Neumannova beim Smash. Bild: Philipp Schmidli (Luzern, 26. Oktober 2019)

Die Luzernerin Leona Neumannova beim Smash. Bild: Philipp Schmidli (Luzern, 26. Oktober 2019)

Die NLB-Frauen von Volley Luzern haben unter den Augen der Spieler des NLA-Teams die Heimaufgabe gegen die Tessinerinnen von Giubiasco-Bellinzona souverän gelöst. Es schaute ein sauberer 3:0-Sieg heraus. In den ersten beiden Sätzen (25:13 und 25:19) traten die Luzernerinnen sehr fokussiert auf, verteidigten gut und liessen den allerdings nicht überragenden Tessinerinnen nicht den Hauch einer Satzsiegchance. Im dritten Set kam dann so etwas wie Spannung auf. 4:10 lag das Team um Spielertrainerin Leona Neumannova zurück. Dann leiteten die Luzernerinnen dank zwei beeindruckenden Service-Serien die Aufholjagd ein. Michaela Nussbaumers Anschläge brachten acht Punkte (12:10) ein. Die defensiv wie offensiv sehr stark spielende 18-jährige Lisa Müller war mit ihren starken Service-Bällen mitverantwortlich, dass Luzern das Skore von 17:15 auf 22:15 schrauben konnte. Der Match war gelaufen.

Die Freude über den zweiten Sieg im dritten Match war bei den Luzernerinnen gross. «Wir gingen sehr konzentriert in diesen Match und haben bis auf die Anfangsphase im dritten Satz, als die Konzentration etwas nachliess, konstant gut gespielt», blickt die 18-jährige Passeuse und Spielführerin Adrijana Smiljkovic positiv auf diesen Pflichtsieg zurück.

Mit sechs Punkten aus den ersten drei Partien (Aadorf 1:3, Kanti Baden und Giubiasco je 3:0) sind die Luzernerinnen gut in die neue Saison gestartet. Eine wegen der anstehenden Modusänderung auch für Coach Martin Flückiger schwierig einzuschätzenden Saison, wird doch die NLB von 16 Teams auf deren 12 reduziert. Drei Mannschaften werden direkt in die 1. Liga absteigen. Die NLB-Teams auf den Rängen 12 und 13 werden in einer Barrage gegen zwei 1.-Liga-Teams spielen. Das heisst im Klartext, «dass wir die Qualifikation unter den besten Vier abschliessen müssen, um sicher auch nächste Saison in der NLB präsent zu sein», sinnierte Coach Martin Flückiger. «So oder so: Der Ligaerhalt ist in dieser ausgeglichenen Meisterschaft unser primäres Ziel.»

Das erste von zwei Derbys steht an

Auch Zuspielerin Adrijana Smiljkovic ist überzeugt, dass «wir Chance auf den Ligaerhalt packen. Obwohl die Gruppe stark besetzt ist.» Was macht sie denn so zuversichtlich? «Im Gegensatz zu unserer Konkurrenz können wir auf ein eingespieltes Team zählen. Das Gerippe unserer Mannschaft blieb zusammen. Das macht uns stark.» Mit Sarah Smith (19) und Anina Buchli (20) schafften zwei Eigengewächse aus der 2. Liga den Sprung ins NLB-Team. Vom abgestiegenen FCL-NLB-Team stiess Belinda Bühler (24) dazu.

Nach dem kurzfristigen Rückzug vom VBC Steinhausen aus der NLB ist die Innerschweiz nur noch mit Volley Luzern und Volleya Obwalden in der zweithöchsten Spielklasse vertreten. Am nächsten Samstag (17.30Uhr, Vereinshalle, Sarnen) kommt es nun zum ersten von zwei Derbys. Die Obwaldnerinnen unter Trainer Nick Buser liegen nach zwei 3:0-Siegen (Glaronia/Giubiasco) und einer Niederlage (Kanti Baden 1:3) gleichauf mit den Luzernerinnen. Ein völlig offenes Derby, das sicherlich für viel Brisanz und prickelnde Emotionen sorgen wird.

Frauen, NLB. Ostgruppe: Volleya Obwalden – Glaronia Glarus 3:0 (25:18, 25:23, 25:17). Volley Luzern – Giubiasco/Bellinzona 3:0. Züri Unterland – Kanti Baden 0:3 (23:25, 10:25, 15:25). – Rangliste: 1. Aadorf 3/9 (9:1). 2. Kanti Baden 4/9 (9:4). 3. Volley Luzern 3/6 (7:3). 3. Volleya Obwalden 3/6 (7:3). 5. Glaronia Glarus 4/4 (5:10). 6. Züri Unterland 3/2 (3:8). 7. Giubiasco 4/0 (1:12).

Volley Luzern – Giubiasco/Bellinzona 3:0
Sporthalle Bahnhof. – 80 Zuschauer. – SR Wiederkehr/Lobsiger. – Spieldauer: 63 Minuten. – Sätze: 25:13, 25:19, 25:16. – Volley Luzern: Hofstetter, Nussbaumer, Müller, Neumannova, Smiljkovic, Schepers, Gehrig (Libera); Erni, Smith, Buchli, Wigger, Bühler.

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